Horbach - Zukunftsdorf feiert seine Musical-Stars

Zukunftsdorf feiert seine Musical-Stars

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Horbach. Der Jubel über den im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" errungenen zweiten Platz ist noch nicht ganz verstummt, da gibt es einen neuen Grund zur Freude.

Die Kinder (Kindergarten und Schule) aus dem „Dorf der Sänger”, die ein wichtiger Bestandteil innerhalb des Wettbewerbs waren, glänzten am Freitag im Saale Bosten-Wirtz bei der Aufführung des märchenhaften Wald-Musicals „Randolfo und der eine Ton”.

Was 70 Kinder den Besuchern im ausverkauften Saale darboten, war nicht nur eine Augenweide, sondern auch gesanglich ein Beweis dafür, dass Horbach in der Tat ein „Dorf mit Zukunft” ist. In herrlicher Waldkulisse wurde gesungen, gespielt, alles drehte sich um Randolfo, einem kleinen Jungen, der seit dem Tode seiner geliebten Mutter nicht mehr sprechen konnte.

Andere, besonders „wilde” Kinder, hänseln den armen Kerl. Der jedoch besucht im Wald seinen Lieblingsbaum, wo er der Waldfee Rubella begegnet, die ihm ein Stöckchen zum Geschenk macht. Randolfo entdeckt, dass es sich um eine Zauberflöte handelt. Nur ein Ton darauf gespielt, erscheinen die Tiere des Waldes: Amseln, Hasen, Eulen, Füchse, die rasch zu Freunden des Jungen werden. Anders „die wilden Kinder”, von denen er nur Spott erntet.

Mit ihren eigenen Instrumenten wollen sie zeigen, was Musik ist - ohrenbetäubender Krach erschallt im Wald. Die Tiere schleichen davon, doch die Waldfee macht Randolfo weiterhin Mut. „Werde nie müde und spiele dein Lied”, ermuntert sie. Nur, Randolfo vergisst sein „Stöckchen”, die Tiere, die es finden, nutzen es als Spielzeug, bis es in einem Amselnest landet. Die Amselfrau schmeißt es auf die Erde, direkt vor Randolfos Füße. Der findet seinen Ton, seine Stimme wieder, kann wieder sprechen.

Welch ein Jubel, alle Tiere, auch die wilden Kinder erscheinen. Clarissa ermuntert alle gemeinsam, man möge sich wieder versöhnen. Sie stimmen das „Hurra-Lied” an, und alles wird am Ende gut. Kinder und Tiere sind wieder vereint, sind Freunde.

Tosender Beifall, Bravo-Rufe, eine Zugabe wird fällig, ein großartiges Finale. Ortsvereins-Vorsitzender Leo Pontzen, Bezirksbürgermeisterin Marlis Köhne, Schulleiterin Monika Schröder, Pastor Josef Voß staunten nicht schlecht, was die Kinder auf die Beine gestellt hatten. „Urgestein” Theo Brauers: „Gesanglich und schauspielerisch brauchen wir um unsere Zukunft nicht besorgt zu sein.” Und weil es so schön war, der Saal im Nu ausverkauft war, gibt es eine neuerliche Aufführung am 23. September, 18 Uhr.

Ein dickes Lob zollte Theo Brauers Resi Bihlmayer und Angelo Scholly (Einstudierung, Choreographie, Musik), Sabine Stübner und Sabine Franken mit ihrem Team (Kulisse, Kostüme, Maske) und den Brüdern Wirtz für die kostenlose Gestellung des Saales. Ob all der Freude sangen der St.-Marien-Gesangverein und der Kirchenchor zum Abschluss gemeinsam noch ein fröhliches Lied.
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