Zukunft für die Kinder heißt „pro futura“

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Sonnenblumen zur Begrüßung: Heinz Zohren (links) begrüßte die Mitarbeiterinnen der Einrichtungen mit Pfarrer Frank Hendriks und die Gemeindereferentin Silvia Dederichs. Foto: pro futura

Aachen. Die Kirchengemeinde St. Gregor von Burtscheid hat ihre drei Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 140 Kindern und 31 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an die Trägergesellschaft „pro futura“ übertragen. Damit werden weitere drei Tageseinrichtungen in der Stadt Aachen, St. Gregorius, St. Johann und St. Herz Jesu, unter dem Dach der Initiative vereinigt.

Heinz Zohren, Geschäftsführer der „pro futura GmbH“, war zum ersten Arbeitstag vor Ort, um alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Einrichtung Herz Jesu und ihre Leiterin, Susanne Bittis, willkommenzuheißen.

Symbolträchtig überreichte Zohren Sonnenblumen an alle Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und übrigen Kräfte der Tageseinrichtungen. Hinsichtlich der neuen Trägerschaft erklärte der Geschäftsführer, der mit der „pro futura GmbH“ die Trägeraufgaben übernehmen wird: „Unsere Tageseinrichtungen für Kinder sind Orte der Begegnung, der Erziehung, der Bildung und des Glaubens, und wir möchten als professioneller Partner die Einrichtungen stärken und die ehrenamtlichen Kirchenvorstände der Kirchengemeinden von den vielfältigen Aufgaben als Träger entlasten. Selbstverständlich bleiben die Einrichtungen weiterhin Bestandteil der Pfarrgemeinde vor Ort.“

„pro futura“ wurde 2011 als neuer Träger katholischer Tageseinrichtungen für Kinder in den Regionen Aachen-Land und Aachen-Stadt mit dem Ziel gegründet, die Trägerschaft von katholischen Tageseinrichtungen in den beiden Regionen auf ein zukunftsfähiges Fundament zu stellen. Bislang ist die Trägerstruktur der meisten katholischen Kindergärten auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Ehrenamtlich tätige Kirchenvorsteher, Pfarrer oder engagierte Gemeindemitglieder übernehmen Verantwortung für Einrichtungen mit bis zu 15 Beschäftigten. Dies gehe oft über die Grenzen der Belastbarkeit der beteiligten Personen hinaus. Hinzu komme, dass die Anforderungen an die Träger mit Einführung des Kinderbildungsgesetzes Kibiz in NRW deutlich gestiegen seien. „pro futura“ sei somit ein Angebot an die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände, ihre Trägeraufgaben an einen professionellen katholischen Träger zu übertragen ohne die pastorale Anbindung und Identität zu verlieren, so Zohren.

Mittlerweile gehören zum Verbund von „pro futura“ 30 Kindertageseinrichtungen mit 91 Gruppen und 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die insgesamt 1869 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren betreuen.

Ziel ist die Weiterentwicklung der pädagogischen Angebote in den Einrichtungen unter Einbeziehung aller Partner wie zum Beispiel Eltern, Pfarrgemeinden, Mitarbeiterschaft und Fachspezialisten. „Den Eltern bietet sich eine Vielzahl von pädagogischen Leistungen. Das Betreuungsspektrum reicht von der Teilzeitbetreuung bis hin zur Ganztagsbetreuung, von normalen Kindergartengruppen in allen Altersstrukturen über naturnahe Wald-, Bewegungs- und generationsübergreifende Projekte bis hin zum zertifizierten Familienzentrum.

Christlich geprägtes Leitbild

Den vielfältigen Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsaufgaben aller Einrichtungen liegt ein werteorientiertes, christlich-katholisch geprägtes Leitbild zugrunde. Für die weitere Entwicklung von „pro futura“ ist laut Zohren entscheidend, dass die Verbundenheit und die Beziehung zur Pfarrgemeinde erhalten bleibt und weiterentwickelt wird. Katholische Kirchengemeinden, die ihre Einrichtungen an pro futura übertrügen, hätten als Gesellschafter der „pro futura GmbH“ weiterhin Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kindertageseinrichtung und profitierten von einer professionellen Partnerschaft.

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