Aachen - „Zukunft durch Innovation“ sichert Nachwuchs in den Naturwissenschaften

„Zukunft durch Innovation“ sichert Nachwuchs in den Naturwissenschaften

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Wollen Nachwuchs für naturwissenschaftliche Fächer gewinnen: NRW-Wirtschaftsministerin Svenja Schulze, OB Marcel Philipp und die Aachener Mitstreiter von „Zukunft durch Innovation“.

Aachen. Mit der Unterzeichnung der Erklärung zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses durch OB Marcel Philipp und NRW-Wirtschaftsministerin Svenja Schulze ist Aachen nun offiziell Mitglied des „zdi-Netzwerkes“. „Zdi“ steht für „Zukunft durch Innovation“ und ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Gewinnung und Sicherstellung von Nachfolgern im naturwissenschaftlich-technischen Bereich in NRW.

Vor allem in den „MINT-Fächern“ – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – fehlt es an Nachwuchs. Die Stadt Aachen hat sich deshalb zur Förderung des Nachwuchses mit den relevanten Partnern aus den Bereichen der Wirtschaft, Wissenschaft, sowie Vereinen und Verbänden der Schullandschaft zusammengeschlossen, um das „zdi-Netzwerk“ auf den Weg zu bringen. Insgesamt ist die Gemeinschaftsoffensive mit über 2600 Partnern aus den dafür relevanten Bereichen die größte ihrer Art in ganz Europa.

OB Philipp wünscht sich, dass ein fruchtbares Netzwerk entstehen kann: „Zukunft durch Innovation ist für Aachen so etwas wie eine Binsenweisheit, denn wir leben von den Hochschulen im Ort. Umso wichtiger ist es, so früh wie möglich Kinder und Jugendliche zu fördern und die Neugierde zu wecken, damit wir nicht nur in Aachen davon profitieren können.“ Dem kann sich auch die Ministerin nur anschließen: „Das zdi-Netzwerk bringt Leute für eine gute Sache zusammen und ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft und die Hochschulen in der Region. Denn Forschung und die Sorge um Nachwuchs sind elementar.“

In Aachen haben sich bisher 22 Kooperationspartner, darunter Philips, RWTH und FH sowie die VHS, der Netzwerkgründung angeschlossen. Alle versuchen sie, durch Praktika, interessante Projekte oder in den Unterricht integrierte Aktionen die Schüler für Technik und Naturwissenschaft zu begeistern. Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt Andrea Ewert von der Volkshochschule.

Mit „AixLab“, einem Schülerlabor, besucht sie Kinder von der Kita bis zu den weiterführenden Schulen. Dort beantwortet sie spannende Fragen und macht Naturwissenschaften erlebbar und greifbar. Die VHS ist dabei nur ein Beispiel dafür, wie die langfristige Sicherung des „MINT“-Nachwuchses auf regionaler Ebene möglich gemacht werden kann. Aktuell werden über die „zdi-Netzwerke“ rund 300.000 junge Menschen erreicht.

Die Verantwortlichen und Mitwirkenden aus Aachen hoffen, dass bereits im nächsten Jahr durch Förderungen noch mehr Pläne in die Tat umgesetzt werden können.

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