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Zu viel geplaudert: Mann outet sich als Verkehrssünder

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:
Führerschein
Ohne ist schlecht: Ob alter Führerschein oder neuer im Scheckkartenformat - eine Fahrerlaubnis ist auf der Straße unverzichtbar. Foto: dpa

Aachen. „Dumm und dreist“: So nannte der Aachener Polizeisprecher Paul Kemen das Verhalten eines 50-jährigen Mannes, der sich am Rande eines Gerichtsprozesses eher unfreiwillig als Verkehrssünder geoutet hat.

Der Mann und ein Polizist waren als Zeugen zu einer Gerichtsverhandlung geladen. „Gemeinsam wartete man auf den Aufruf des Gerichtes“, heißt es im Polizeibericht. „Der 50-Jährige nutzte indes die Zeit, um dem Hüter des Gesetzes reumütig kundzutun, dass er der Polizei in der Vergangenheit sehr viel Ärger bereitet habe.“

So sei er immer wieder beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden - den er auch bis heute nicht habe. „Er sei aber geläutert“, habe der Mann erklärt, was den Polizisten sehr gefreut habe. „Fast freundschaftlich“ sei man später auseinandergegangen.

„Allerdings ist die noch junge Freundschaft bereits auf eine harte Probe gestellt und erhielt schon einen ersten Knacks“, sagte Kemen. Denn just in dem Moment, als der Polizist das Amtsgericht verließ, rauschte der 50-Jährige vorbei - auf einem Moped, ohne Führerschein. Der Polizeibericht endet mit den Worten: „Die Anzeige läuft.... gegen den Ex-Freund.“

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