Zollernstraße: Nur eine Frage der Zeit, bis es kracht?

Von: Anja Klingbeil
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Unübersichtlich und chaotisch
Unübersichtlich und chaotisch: Wegen fehlender Hinweisschilder bleibt vielen Autofahrern vor der Baustelle nur ein umständliches Wendemanöver. Foto: Anja Klingbeil

Aachen. Chaotisch und unübersichtlich: An der Kreuzung Oppenhoffallee/Zollernstraße geht es verkehrstechnisch drunter und drüber. Wer geradeaus von der Oppenhoffallee in die Zollernstraße weiterfahren will, steht plötzlich vor der Baustellenabsperrung und reibt sich verdutzt die Augen.

Nicht besser ergeht es den Linksabbiegern aus der Schlossstraße. Kaum abgebogen, müssen die Pkw-Fahrer feststellen, dass ein paar Meter weiter einfach kein Durchkommen mehr ist.

Wer sich ein paar Minuten Muße gönnt und sich an die Straße stellt, erlebt die waghalsigsten Wendemanöver. Denn, wer hofft, links in die Bachstraße abbiegen zu können, um die Baustelle zu umkurven, der irrt. Auch dort geht es nicht weiter. Sackgasse - wegen einer Baustelle. Also wird mitten auf der Straße das Auto gedreht. Was allerdings dem Verkehr, der aus Richtung Normaluhr ungehindert fährt, in die Quere kommt.

Seit etwas mehr als einer Woche rollt der Verkehr auf der Zollern-straße nur noch von der Normaluhr Richtung Oppenhoffallee. Die Stawag hat zwischen Herzog- und Schlossstraße mit Tiefbauarbeiten begonnen, um dort eine neue Fernwärmeleitung zu verlegen. Die Zollernstraße ist während der Arbeiten bis etwa Ende August halbseitig gesperrt.

Nur ein winziger Hinweis

Genau das wird den Autofahrern, die von Oppenhoffallee oder Schlossstraße kommen, aber erst im letzten Moment verraten. Hinweisschilder sind nämlich Mangelware. Auf der Oppenhoffallee ist genau ein winziges Schild zu finden in Höhe der Einmündung Roonstraße. Das ist allerdings leicht zu übersehen, wenn der Pkw in der Blechlawine mitrollt. Da achtet doch jeder Autofahrer in erster Linie auf den Verkehr.

Wer im letzten Moment auf der Kreuzung Oppenhoffallee/Zollern-straße doch noch erkennt, dass es nicht mehr weitergeht, setzt eben schnell den Blinker nach links, um abzubiegen. Das führt zu nicht minder brenzligen Situationen. So ist es fast schon verwunderlich, dass es an der Baustelle noch nicht gekracht hat.

Das findet auch Hans-Dieter Schaffrath von der Freien Wählergemeinschaft (FWG), der selbst in die Falle tappte. Also fuhr er die Strecke ab, suchte nach Hinweisschildern. Doch davon gibt es seiner Meinung nach viel zu wenige: „Da muss die Verwaltung reagieren. Es fehlt eine klare und deutliche Ausschilderung.”

Was zusätzlich Abhilfe schaffen könnte: wenn die Pfeile auf der Linksabbieger-Spur sowie die auf der Geradeaus-Spur auf der Oppenhoffallee erstmal abgeklebt werden. Denn sonst ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es an der Kreuzung richtig kracht.
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