Walheim - Zirkus „Walini” begeistert Jung und Alt

Zirkus „Walini” begeistert Jung und Alt

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Walheim. Ein Hauch von Zirkusluft wurde spürbar, Zirkus „Walini” hatte seine Zelte an der Gemeinschafts-Grundschule Kirchberg aufgeschlagen.

Jung und Alt erlebten ein „Staraufgebot” von Artisten in einem Non-Stop-Programm, die Begeisterung kannte keine Grenzen. Im Rahmen einer Projektwoche übten die Kinder (die rote und grüne Gruppe) Tag für Tag am Trapez, auf dem Seil, beim Zaubern.

„Hereinspaziert, hereinspaziert, nur Mut, Ihr lieben Leute”, klang es aus den Kehlen der Zirkuskinder zur Einstimmung auf das große Spektakel. Zirkusdirektorin Marga Blees-Gorgels, im wahren Leben Schulleiterin, begrüßte die Besucher, versprach Sensationen, Attraktionen, Spannung und Lachen zugleich. Herrliche Lichteffekte, circensische Musik, Clowns schminkten sich, gaben zur Entree-Akrobatik die Manege frei. Die kleinen Stars waren die Größten, selbst als Zauberer ließen sie einen Stoffhasen plötzlich in die Kiste verschwinden und wieder erscheinen.

Köstlich die Clowns mit ihrem Song vom Rollmops und dem Hering, sie ließen sich trotz Verbotes das Singen nicht vergraulen. Leila, Suleika, Salome und andere, insgesamt sieben „Blumen des Orients”, tanzten sich in die Herzen der Besucher. Spannung bei acht mutigen Fakiren. Wagen sie es, in Scherben zu treten, darauf zu liegen? Sie wagten es, Handstand und Schlafen auf dem Scherbenkissen konnten live bewundert werden.

Eine Piratengruppe vergnügte sich statt Schiffe zu entern auf dem Seil, ohne Netz und doppelten Boden, mit Schirm und Reifen. Geschicklichkeit war angesagt.

Noch einmal Zauberei, mit bunten Tüchern, die verschwanden und wieder zum Vorschein kamen: Als Tücherkette geknotet. Ein herrliches Bild bot die Schwarzlicht-Show, ein Wirbel aus Tüchern und Bändern. Und immer wieder Clowns mit ihren Späßen sowie Akrobatik mit Gewichtheben und Radschlagen.

Den Kindern stockte der Atem, in der Schwerterkiste versteckt ein Junge. Fünf Kinder griffen zu einem Dutzend von Schwertern, stießen sie kreuz und quer in die Kiste. Am Ende hieß es „Hurra, er lebt noch!” Wilhelm Tells Ur-Ur-Urenkel schoss seinem Gegenüber eine zerquetschte Banane statt eines Apfels von der Birne.

Ein Höhepunkt nahte: Trapezkünste, gute Leistungen.. So auch die feurige Angelegenheit der Feuerspucker, die mit dem Jonglieren ihrer Feuerstangen nicht geizten und für Spannung sorgten.

Das Ende nahte, Wehmut kam auf. Abschminken war angesagt, Pappnase und Kostüm hatten ausgedient, der Weg zum großen Finale war frei. Da gab es keine Halten mehr, niemand hielt es noch auf den Stühlen. Es hagelte verdienten Beifall, Bravo- und Zugabe-Rufe erschallten. Die rote und grüne Gruppe, jeweils im Wechsel aktiv, hatte „ihr Spiel gemacht und viel an Sympathie gewonnen. So schön kann Zirkus sein.
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