Zen Factory: Ihr „Kick“ heißt einfach Rock

Von: Gerd Simons
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Sie sind die vier Säulen der neuen Zen Factory: (von links) Mirko Kirch, Slawek Semeniuk, Heiko Wätjen und Martin Rohdich. Foto: Michael Heidtmann

Aachen. Die vier etablierten Aachener Musiker Heiko Wätjen (Gesang), Martin Rohdich (Gitarre), Slawek Semeniuk (Bass) und Mirko Kirch (Schlagzeug) sind die unverzichtbaren Säulen der neuen Kapelle Zen Factory. Die kernige, punktgenaue und dynamische Rhythmussektion mit Semeniuk und Kirch setzt die fundierte Basis für den „Zen“-Sound.

Das ausgeklügelte, extrovertierte und feinsinnige Spiel des Gitarrenhelden Rohdich legt den musikalischen Teppich für Wätjen, auf dem er sich mit seiner charismatischen Stimme nach Herzenslust austoben kann.

Der Sänger, der als Bassist bei der Aachener Tribute-Band Lagerfeuer-Musik ständig die Standhaftigkeit und Belastbarkeit seines Kontrabasses bis zum Anschlag testet, bringt es auf den Punkt: „Wir sind hungrig nach mehr und suchen nach dem Kick, der der Grund war, warum wir Musiker geworden sind. Und der Kick heißt im Fall der Zen Factory schlicht und ergreifend Rock – und das in allen Schattierungen.“

Die Idee, eine neue Band zu gründen, stammt von Rohdich, etatmäßiger Gitarrist unter anderem von Neogene. „Da bei Neogene gerade Baby-Pause angezeigt ist, nutze ich die freien Kapazitäten und möchte mich einer weiteren musikalischen Herausforderung stellen“, erläutert der 45-Jährige. „Martin schreibt die Musik und die passenden Texte in dem Stil, der ihn über viele Jahre geprägt hat. Und im Kollektiv verpassen wir dem Ganzen den Sound der Jetzt-Zeit“, fügt Wätjen hinzu. „Wir wollen nicht altbacken, sondern frisch und aktuell klingen und damit die Musikfans packen. Und ich kann schon jetzt sagen, dass es uns in der Band ganz schön gepackt hat“, grinst er. Wichtig seien ihnen gute eingängige Melodien, mehrstimmiger Gesang und ein wiedererkennbarer Sound, so die Marschrichtung der Zen Factory. „Ich lege mit meinen Texten und den Kompositionen die Basis und bin offen für alle Ideen meiner Mitstreiter“, so Rohdich, der Architekt der Band.

Die Zen-Factory sei kein kurzlebiges Projekt, sondern eine Interessengemeinschaft von gleichgesinnten Musikern, die in anderen Konstellationen schon zusammengearbeitet haben und sich in der Aachener Musikszene immer wieder über den Weg laufen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass hochwertiges Aufnahmeequipment und eigene Tonstudios vorhanden sind, so dass ohne Einschränkung am Gesamtkonzept, an den Songs und am Sound gebastelt werden kann. Die Live-Premiere der Zen Factory ist für Freitag, 18. Oktober, im Wild Rover, Hirschgraben, angesetzt. Beginn ist um 20 Uhr.

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