Aachen - Zeiten der hässlichen Baulücke am Karlsgraben sind endlich vorbei

Zeiten der hässlichen Baulücke am Karlsgraben sind endlich vorbei

Von: Felicitas Geßner
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Hoch mit dem Richtkranz: Der N
Hoch mit dem Richtkranz: Der Nesseler-Neubau am Karlsgraben feierte jetzt Richtfest. Dort entstehen 60 Wohneinheiten. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Die Aktivitäten auf dem Baugelände am Karlsgraben nehmen immer konkretere Formen an. Die Rohbauten von drei der insgesamt vier Mehrfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von 5000 Quadratmetern sowie der Tiefgarage sind fertig gestellt, mit dem Innenausbau und den Fassadenarbeiten wurde begonnen - jetzt feierte die Nesseler-Grünzig-Gruppe mit vielen Beteiligten Richtfest.

60 Wohneinheiten in Größen zwischen 30 bis zu 250 Quadratmetern werden hier entstehen, sowie eine Handelsfläche an der Vorderfront des Gebäudes zum Karlsgraben hin. „Ideen auf Papier sind schön, aber ohne diese schnelle und handwerklich gute Arbeit auf der Baustelle ist alles nichts”, dankte Hubertus Neßeler den am Bau beteiligten Handwerkern, Polieren und Bauleitern für die bisher geleistete Arbeit.

„Graben 12” heißt das Projekt der Aachener Nesseler-Grünzig-Gruppe, die das 3500 Quadratmeter große Grundstück gekauft und das Wohn- und Gewerbekonzept entwickelt hat. 40 der 60 Wohnungen sind Eigentumswohnungen, die übrigen Wohnungen werden vermietet und zum Teil bereits Ende des Jahres bezogen. Die Eigentumswohnungen sind bis auf zwei bereits vollständig verkauft. „Die Nachfrage nach den innerstädtischen Wohnungen war riesig”, bestätigte Projektleiterin Silvia Willems. Zur Hälfte sind es Anleger, die die Wohnungen erworben haben, die anderen werden von den neuen Eigentümern selbst bezogen.

Nichts erinnert mehr an die zuvor 20 Jahre bestehende hässliche Baulücke am Karlsgraben, wo seit Oktober letzten Jahres gebaut wird und nach archäologischen Grabungen ein Teil der städtischen Barbarossa-Mauer gefunden wurde. Die historische Stadtmauer ist wurde dann in einem Teilstück sichtbar eingebettet und ist jetzt in der Tiefgarage zu bewundern. Der gemeinsame Tiefgaragenkomplex mit 54 Stellplätzen und 60 Fahrradboxen verbindet die vier Gebäude unterirdisch. Im Erdgeschoss wird ein Biosupermarkt des Lebensmittelhändlers Alnatura einziehen.

Der Eingang zum Gebäudekomplex „graben 12” mit zwei Gebäuden zur Front hin und zwei Gebäuden im Hinterhof ist nur vom Karlsgraben aus möglich.

Für den Entwurf des Gesamtgebäudes ist der Aachener Architekt Reinhard Gerlach von „pbs Architekten” verantwortlich. Fertig gestellt soll das 18-Millionen-Euro-Projekt im Juni 2013 sein.
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