Zehn Jahre Suchthilfe: Bilanz einer Erfolgsgeschichte

Von: mh
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Aachen. In den vergangenen Jahren haben Caritas und Diakonie gemeinsam ein eng geknüpftes Netz mit Angeboten für Suchtkranke und -gefährdete aller Generationen geschaffen.

Am Dienstag, 1. April, feiert die Suchthilfe Aachen nun ihr zehnjähriges Bestehen mit einer in jedem Sinne runden Geburtstagsfeier. Im Verbund der beiden konfessionellen Träger wurden die Hilfsangebote 2003 auf Beschluss des Sozial- und Gesundheitsausschusses im Stadtrat neu aufgestellt und strukturiert. Bis dahin waren die unterschiedlichen Beratungs-, Therapie- und Vermittlungsstellen durch nicht weniger als fünf verschiedene Träger organisiert worden.

Fast alle Mitarbeiter wurden seinerzeit übernommen. Heute beschäftigt die Suchthilfe 45 Mitarbeiter, davon 29 pädagogische Fachkräfte, an den Standorten Herzogstraße, Heinrichsallee, Hermannstraße und Kaiserplatz. Insbesondere die niedrigschwellige Hilfseinrichtung für Schwerstabhängige am Kaiserplatz, wo bereits vorher die Drogenhilfe ansässig gewesen war, geriet und gerät dabei immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Weiterhin steht daher unter anderem die Frage im Raum, ob und wie das „Café Relax“ und die medizinische Ambulanz mittelfristig an einem anderen Standort angesiedelt werden und die Beratungsarbeit neu konzipiert wird. Neben den Angeboten am Kaiserplatz hat die Suchthilfe indes ein breites Spektrum weiterer Beratungs- und Präventionsprojekte aufgebaut.

So kümmert sich die Jugend- und Drogenberatung in der Herzogstraße um Konsumenten illegaler Substanzen, Mehrfachabhängige und deren Angehörige sowie um Jugendliche und junge Erwachsene, die durch illegale und legale Suchtmittel aller Art gefährdet sind.

Im Projekt „Feuervogel“ an der Heinrichsallee werden vor allem Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien unter die Fittiche genommen. Im Caritas-Haus an der Hermannstraße stehen die Experten der Suchthilfe vor allem Spielsüchtigen und Menschen mit Essstörungen zur Seite. Dort ist zudem die Fachstelle für Prävention beheimatet, die eng mit wichtigen Multiplikatoren wie Jugendhilfe, Schulen, Vereinen und Unternehmen sowie Erziehungsberechtigten zusammenarbeitet.

So habe sich die Vielfalt der Einrichtungen im Laufe der vergangenen Jahre nicht zuletzt dank zahlreicher Sponsoren und Kopperationspartner bewährt, heißt es in einer Zwischenbilanz der Einrichtung anlässlich des kleinen, aber wichtigen Jubiläums.

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