Zahl der Flüchtlinge in Aachen erhöht sich weiter

Von: red
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Bietet Platz für 60 Flüchtlinge: Die Laurensberger Turnhalle an der Vetschauer Straße. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Nachdem die Bezirksregierung die Stadt Aachen am vergangenen Dienstag gebeten hat, ab Freitag (16. Oktober) Plätze für 250 Flüchtlinge in Notunterkünften des Landes Nordrhein-Westfalen zu schaffen, wurde jetzt die Bereitstellung von weiteren 70 Plätzen für die kommende Woche gefordert.

Die Stadt will nach eigenen Angaben diesem Anliegen nachkommen und die Zuflucht suchenden Menschen unterbringen.

Die ersten 170 Plätze für Flüchtlinge stünden bereits in der Turnhalle Rombachstraße und der Turnhalle Michaelsbergstraße zur Verfügung. 60 Flüchtlinge können demnach ab Montag in der Turnhalle Vetschauer Straße unterkommen. Für die restlichen 90 Plätze sucht die Stadt Aachen intern noch händeringend nach freien Kapazitäten. Erster Anlaufpunkt für die Flüchtlinge ist die zentrale Aufnahmestelle in der Körner Kaserne, wo eine erste Registrierung und kurze ärztliche Untersuchung stattfindet, bevor die Menschen dann in die jeweilige Notunterkunft gebracht werden.

Gleichzeitig erhöht sich die Zahl derjenigen Flüchtlinge, die die Stadt regulär bis Mittwoch kommender Woche zugewiesen bekommt, von 50 auf aktuell 117 Personen. Sie werden laut der Stadt in erster Linie in kleineren Einheiten dezentral im Stadtgebiet untergebracht. 

Die Stadt Aachen bietet dann knapp 1070 Menschen in den Noteinrichtungen des Landes (Schule Franzstraße, Förderschule Walheim, Körner Kaserne, Turnhalle Barbarastraße, Kalverbenden, Turnhalle Reumontstraße, Turnhalle Rombachstraße, Turnhalle Michaelsbergstraße, Turnhalle Vetschauer Straße) eine Unterkunft. 

Mehr als 1250 Flüchtlinge leben in verschiedenen städtischen Unterkünften. Ferner sind rund 540 unbegleitet minderjährige Flüchtlinge in Aachen untergebracht.

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