Yunus-Emre-Moschee: Oberverwaltungsgericht gibt Stadt Recht

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Yunus-Emre-Moschee
Der Vorplatz der Yunus-Emre-Moschee muss wahrscheinlich mit Stellplätzen eingedeckt werden. Foto: Harald Krömer

Aachen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat am Freitag den Normenkontrollantrag einer unmittelbaren Nachbarin der zukünftigen Yunus-Emre-Moschee in der Stolberger Straße zurückgewiesen.

Sie hatte bemängelt, dass der geplante Neubau zu hoch sei und zu nah an ihr Grundstück rücke.

Außerdem war sie der Meinung, die Stadt habe sich zu wenig mit der Frage der Stellplätze auseinandergesetzt. Nach Auskunft des städtischen Presseamtes ist das Gericht der Antragstellerin in beiden Punkten nicht gefolgt.

Die Stadt Aachen misst dem Bebauungsplan zur Verwirklichung des Neubaus der Moschee eine große Bedeutung zu.

Oberbürgermeister Marcel Philipp hofft nach dem erfolgreichen Abschluss des gerichtlichen Verfahrens, dass „alsbald mit dem Bau der Moschee begonnen wird.”

Dort werde ein offener Ort geschaffen, „der der Lebenswelt und der Identität der muslimischen Bevölkerungsgruppe in Aachen entspricht.”

Seit fast 20 Jahren lebt der Verein Aachen „Ditib” Türkisch-islamische Gemeinde e.V. mit einer provisorisch in den Räumen einer ehemaligen Tankstelle untergebrachten Moschee.

Mit diesem Provisorium soll nun Schluss sein. Um den Neubau zu realisieren, war die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Der Rat hatte den Bebauungsplan in seiner Sitzung am 15. Oktober 2008 beschlossen.
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