„Young Innohaartiv Cup“: Mehr als nur waschen, föhnen, legen

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Fantasievoll: Friseur-Azubine Sabrina Schwier verwandelte ihr Model Cindy Decker beim „Young Innohaartiv Cup“ in ein Fabelwesen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Einmal aussehen wie Megastar Jennifer Lopez? Oder wie eine Schauspielerin aus einem der unzähligen Bollywood-Filme? Für einige der Teilnehmer beim sechsten „Young Innohaartiv cup“ wurde dieser Traum zumindest rein äußerlich wahr.

Denn im Rahmen des internationalen Wettbewerbs für Auszubildende im Friseur-Handwerk, der jedes Jahr von der Frisör-Innung Aachen ausgerichtet wird, wurden sie mit Pinsel, Lippenstift und Wimperntusche geschminkt wie ein Star.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Kreativität der angehenden Friseure zu fördern, wie Mitorganisator Peter Hufschmidt zwischen Haarlack und Puderquaste erzählte: „Mitmachen können alle Auszubildenden ab dem ersten Lehrjahr. Hier haben sie die Möglichkeit, sich kreativ außerhalb ihrer täglichen Arbeit auszuleben. 20 Prozent der Teilnehmer kommen aus NRW und acht sind sogar hier aus der Region.“

So wie Sabrina Schwier. Die 18-Jährige im zweiten Lehrjahr kam aus Düren mitsamt ihrem Model Cindy Decker angereist. Doch statt einer aufwendigen Frisur widmete sich Sabrina einem auffälligen Make-Up in Pastelltönen. „Das Ganze soll wie eine Waldelfe aussehen und ein Fantasiewesen darstellen“, erzählte die Auszubildende.

Mehrere Rubriken

Bis allerdings Lidstrich, Lidschatten und Wimpern perfekt saßen, brauchte es nicht nur viele gekonnte Handgriffe, sondern auch etwas Zeit. Neben der Rubrik „Fantasy-Make-Up“ traten die Bewerber in den Bereichen Star-Make-Up, Damen- und Herrenfrisur, Föhnfrisur und Contouring gegeneinander an. Innerhalb einer bestimmten Zeit mussten Frisur und Make-Up sitzen.

Auch Kim Simon und ihr Model Meret Bockholt aus Übach-Palenberg wollten den Sieg einheimsen. Bepackt mit Schminkkoffer und jeder Menge Schönheitsutensilien hatten die Freundinnen noch in der Nacht ihren eigentlichen Plan geändert, wie Kim erklärte: „Eigentlich sollte Meret ein Fabelwesen werden, aber leider kam das Kostüm nicht rechtzeitig an und so haben wir uns entschieden, ein Make-Up zum Thema Herbst zu machen. Da ich im ersten Lehrjahr bin und somit auch das erste Mal an einem Wettbewerb teilnehme, bin ich schon sehr nervös.“

Die Nervosität und Anspannung konnte ihnen auch Peter Hufschmidt nicht nehmen, selbst wenn er immer wieder lachend betonte, dass es um keine Prüfung gehe, sondern um einen kreativen Wettbewerb, der vor allem das Potential junger Leute fördern möchte.

Und das kreative Potenzial wurde sowohl auf Köpfen in Form von zum Teil spektakulären Frisuren deutlich, als auch in Form von aufwendigen Make-Up-Stylings.

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