Aachen - Wunderwelt der Musik lädt zum Ausprobieren ein

Wunderwelt der Musik lädt zum Ausprobieren ein

Von: Luisa Thomé
Letzte Aktualisierung:
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Kleine Musiker – große Instrumente: Es bestand auch die Möglickeit zum Harfespielen. Foto: Andreas Steindl
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Kennenlernen und ausprobieren: Beim Instrumententag der Musikschule im Einhard-Gymnasium kam auch die klassische Flöte zum Einsatz. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Leo kann kaum still sitzen, während er bei der spannenden Suche nach dem verlorenen Koffer mitfiebert. „Der verflixte Koffer“ – so auch der Name des Kindertheaterstücks, das beim Instrumententag der Musikschule der Stadt Aachen im Einhard-Gymnasium aufgeführt wird.

Streicher, Trommler, Bläser, Pianisten und der kleine Fledermaus-Chor bringen in dem Stück von Marion Simons-Olivier ihre Instrumente und Stimmen zum Klingen. Die kleine Anna bekommt davon gar nichts mit. Sie ist viel zu beschäftigt damit, vor der Aula all die vielen Instrumente auszuprobieren, die die Musikschule bei der Informationsveranstaltung vorstellt.

Köpfe laufen rot an

„Wenn ich groß bin möchte ich jedes Instrument der Welt spielen können“, erzählt die Sechsjährige. Doch einen Ton aus dem Horn herauszubekommen ist leichter gesagt als getan. Luft holen, feste pusten und da ist er – ihr erster Ton aus einem Blasinstrument. Sie läuft hochrot an, genau wie alle anderen Kinder, die es mit dem Horn versuchen.

Annas Mutter findet es toll, dass ihre Tochter so viel Interesse zeigt: „Ich wurde noch von meinen Eltern gezwungen, ein Instrument zu lernen. Umso mehr freut es mich, dass sie von alleine so viel Spaß daran hat.“

Für Anna geht es schnell weiter zum nächsten Workshop. Fingerspitzengefühl ist hier gefragt, denn auch ein Streichinstrument zu spielen, ist gar nicht mal so einfach. Doch die Kinder sind bei ihren ersten Schritten nicht alleine: Die Instrumentenlehrer der Musikschule begleiten sie an jeder Station und stehen für Tests und Beratung zur Verfügung. Anna ist von dem Instrumentenangebot begeistert und kann sich nicht entscheiden, mit welchem sie anfangen möchte.

Am Ende versichert Leo, dass der verflixte Koffer gefunden wurde. Er wäre am liebsten selber der Glückliche gewesen, der den fiktiven Finderlohn von 50.000 Euro mit nach Hause genommen hätte.

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