Würselener Wall: Bleiben Teile erhalten?

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Aachen. Nur noch Reste des Würselener Walls erinnern an die Geschichte des alten Tivolis als Fußballkultstätte. Der Rest ist Wohnungen gewichen.

Eine kleine Gruppe von Alemannia-Fans setzt sich dafür ein, dass die alten Treppenstufen langfristig überdauern. Die Initiative „Kulturgut Tivoli erhalten“ hat eine Kampagne gestartet und innerhalb weniger Tage über 1000 Unterschriften gesammelt und zahlreiche Unterstützer hinter sich versammelt.

Am Montag sprach sich auch die Aachener SPD dafür aus, den Würselener Wall nicht weiterer Bebauung zu opfern. „Eigentlich sollte es möglich sein, die Wohnbebauung und die Rettung des Aufgangs zu kombinieren. Dazu bedarf es aber mit der Initiative ganz genau abzustimmen, was konkret gewollt ist“, erklärte der Unterbezirksvorstand am Montag. Es müsse geprüft werden, ob und welche Zusatzkosten für die Erhaltung des Aufgangs und die Anpassung des Grünkonzepts entstehen. „Wir unterstützen die Initiative“, so die SPD.

Einzige Voraussetzung sei, dass keine gravierenden Verzögerungen der Baumaßnahmen und Kostensteigerungen für die drei Familien, die ihre Häuser jetzt bauen wollen, entstehen. Weitere Infos unter www.tivoli-erhalten.de.

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