Wolfgang Müller unterstützt ein Hilfsprojekt für Kinder in Burundi

Von: hpl
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Aachen. Wolfgang Müller ist bekennender Aachener und Europäer – und deshalb ist es für ihn auch überhaupt kein Widerspruch, dass er in Hauset lebt. Dort hat der frühere Aachener Holzwirt ein schmuckes Haus, in dem er reichlich Platz hat für ein Fotoarchiv.

Dort liegen zahlreiche hochspannende Fotos, die Aachen direkt nach Ende des Zweiten Weltkrieges zeigen – beziehungsweise das, was von der Stadt noch übrig war. Wolfgang Müller hat die Schwarz-Weiß-Aufnahmen von seinem Vater erhalten, der sie seinerseits von einem Amerikaner bekommen hat.

Im Original stammen sie nach Erkenntnissen Müllers aus dem Reichspropagandaministerium. Der genauere Weg hat sich verloren. Die Bilder stellt Wolfgang Müller unserer Zeitung für unsere Serie „Gleich und doch anders“ zur Verfügung. „Auch damit sie jüngeren Generationen nicht vorenthalten und für die Nachwelt erhalten bleiben“, bekundet Müller sein historisches Bewusstsein. Ein erstes Foto über die zerstörte Ursulinerstraße ist am Mittwoch auf der 1. Lokalseite zu sehen.

Im Moment hat Wolfgang Müller ganz besonders lieben Besuch, denn er hat nicht nur ein Bewusstsein für Geschichte, sondern auch für Menschen, die Not leiden. Genau deshalb hat die Familie Müller derzeit auch Besuch. Der Gast stammt aus Burundi und ist für die Familie längst kein Fremder mehr. Pater Elias Mwembezi gehört zu den „Weißen Vätern“, die sich in dem bitterarmen zentral-afrikanischen Staat um Waisen und Aidskranke kümmern. Und dazu ist der Pater auf Spenden angewiesen, um die er sich bei seinem derzeitigen Besuch in Hauset gemeinsam mit Wolfgang Müller bemüht.

Fast 60 Prozent der Menschen in Burundi verdienen pro Tag weniger als einen Dollar, 27.000 Kinder unter 15 Jahren sind HIV-infiziert. Genau hier setzt das Hilfsprojekt „Nouvelle Espérance“ an, das Pater Elias unterstützt. Ärzte und Krankenschwestern kümmern sich um die Kranken, Waisen erhalten eine Unterkunft, Schulgeld und Kleidung werden bezahlt.

So kann man direkt helfen

Genau darüber will Pater Elias erzählen, wenn am Sonntag, 11. Mai, ab 12 Uhr ein Treffen in Hauset stattfindet. In die Mehrzweckhalle gegenüber der Pfarrkirche, in der der Pater ab 11 Uhr eine Messe konzelebriert, sind auch alle Aachener herzlich eingeladen.

Auch auf anderem Weg kann man dem Missionar aus Burundi helfen. Dazu gibt es ein Spendenkonto der Afrikamissionare „Weiße Väter“ mit Sitz in Köln. Die IBAN des Spendenkontos bei der Dresdner Bank lautet DE 24 3708004009831241 unter dem Stichwort „P. Elias Burundi“. Jeder Euro kommt ohne irgendwelche Abzüge bei den Notleidenden an – dafür verbürgt sich Wolfgang Müller.

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