Wochenmarkt: Händler wollen Wäre länger anbieten

Von: Peter Schopp
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Wenn um 14 Uhr der Betrieb am stärksten ist, müssen die Händler aber die Stände abbauen und ihre Waren einpacken. Foto: Michael Jasper, Harald Krömer
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Plädiert wie der überwiegende Teil der Marktbeschicker für eine zeitliche Verlagerung der Markt-Öffnungszeiten über den Mittag hinaus: Bernd Krämer, der Sprecher der Interessengemeinschaft der Aachener Marktbeschicker. Foto: Michael Jasper, Harald Krömer

Aachen. Der Sprecher der Interessengemeinschaft der Marktbeschicker, Bernd Krämer, hat in der Bezirksvertretung Mitte dafür plädiert, unter Berücksichtigung eines veränderten Kaufverhaltens speziell für die Wochenmärkte auf dem Aachener Markt für eine zeitliche Umdisponierung vorzunehmen.

Da die meisten Geschäfte in der Innenstadt erst gegen 10 Uhr öffnen würden, würde dann auch erst der maßgebliche Kundenstrom fließen. Wenn um 14 Uhr der Betrieb am stärksten sei, müssten die Händler aber die Stände abbauen und ihre Waren einpacken. Deshalb ist der überwiegende Teil der Marktbeschicker für eine zeitliche Verlagerung der Öffnungszeiten über den Mittag hinaus.

Krämer schlug in diesem Zusammenhang eine Testphase bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes vor. Außerdem sei für die Händler die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs von großer Bedeutung. Dies würde auch immer dann deutlich, wenn der Wochenmarkt vom Markt an den Elisenbrunnen verlegt wird. Dort verzeichnen die Beschicker große Umsatzsteigerungen aufgrund der hohen Kundenfluktuation durch die Bushaltestellen.

Darüber hinaus schwebt den Händlern noch ein weiterer Wochenmarkt in den Nachmittagsstunden vor, mit klassischem Wochenmarktangebot speziell für Berufstätige. Und dies bevorzugt wochenendnah, also donnerstags oder freitags etwa von 15 bis 19 Uhr. Dabei sollte nicht unbedingt der Marktplatz als Ort im Fokus stehen, da gerade am Wochenende dort viele Veranstaltungen stattfänden und gastronomische Bestuhlung für räumliche Enge sorgt.

Die Dennewartstraße soll mit einer neuen Fahrbahndecke versehen werden. Dies nahm die Verwaltung zum Anlass, hier eine Umplanung mit einer neuen Parkordnung und der Aufhebung der Einbahnstraßenregelung vorzusehen. Dadurch sollen zirka 30 Parkplätze wegfallen, was nach Ansicht der Gremiumsmitglieder jedoch nicht tragbar sei, da dies gerade bei Veranstaltungen der dort ansässigen Agit zu einer Verschärfung der Parkplatznot führen würde. Der Beschlussvorschlag lautete schließlich, der Erneuerung der Fahrbahndecke zuzustimmen bei gleichzeitiger Beibehaltung der jetzigen Parkordnung und der Einbahnstraßenregelung.

Die Planung, die bei der Erneuerung der Kreuzherrenstraße für Unmut gesorgt hatte (wir berichteten), wird korrigiert. Nach einem Ortstermin mit allen beteiligten Gremien einigte man sich auf eine Lösung, bei der sowohl die Feuerwehr im Einsatzfall freie Flächen zum Aufstellen der Leitern beanspruchen kann als auch durch sogenanntes alternierendes (versetztes) Parken eine Reduzierung der Geschwindigkeit durchfahrender Autos erreicht wird.

Die Bezirkspolitiker beschäftigten sich des Weiteren mit der komplexen Verkehrssituation im Umfeld des Aquis Plaza. Alle Beteiligten waren sich einig darüber, dass der Ist-Zustand einer Verbesserung bedarf. Die Fußgängerströme suchen sich derzeit eigene Wege durch Beete, Behinderte müssen einige knifflige Verkehrsbereiche überstehen, die Radwegeführung ist nicht optimal. Diese Punkte werden in anderen zuständigen Ausschüssen weiter behandelt.

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