Wird Frank Meyer neuer Planungsdezernent?

Von: stm
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Bald in Aachen Planungsdezernent? Frank Meyer (l.) ist der Favorit der SPD. Foto: Andreas Fischer

Aachen. Das Aachener Pflaster kennt Frank Meyer aus dem Effeff. Er ist gebürtiger Aachener und hat hier Architektur mit dem Schwerpunkt Städtebau an der RWTH studiert – eine ähnliche Qualifikation also, die Gisela Nacken vorweisen konnte. Deren Nachfolger auf dem Chefsessel im Planungsdezernat könnte Meyer werden.

Er ist der Favorit der SPD. Diese Information der Westdeutschen Zeitung in Wuppertal wurde unserer Zeitung aus Reihen der Sozialdemokraten bestätigt.

Apropos Wuppertal: Dort ist Meyer seit 2008 Planungsdezernent, nachdem er zuvor in Braunschweig den Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz geleitet hatte. Weitere Karrierestationen: wissenschaftlicher Angestellter an der RWTH, Lehrauftrag, Tätigkeit in Architektur- und Planungsbüros, Mitarbeiter im NRW-Ministerium für Stadtentwicklung, fünf Jahre im Planungsamt in Ulm.

So etwas nennt man „einschlägige Erfahrungen“ für den Posten eines Planungsdezernenten. Überdies kennt er die Situation, einen CDU-OB als Chef zu haben. Das ist derzeit auch in Wuppertal so.

Fragt sich nur, warum man eine deutlich größere Stadt (Wuppertal: knapp 350.000 Einwohner) verlässt, um in Aachen dieselbe Position einzunehmen. Meyers Wiederwahl in Wuppertal stünde 2016 an, doch die Wuppertaler SPD (ebenfalls in einer Koalition mit der CDU) will wohl einen anderen Kandidaten ins Rennen schicken, der jüngst um den OB-Sessel kämpfte, aber unterlag. Zudem soll es Meyer aus persönlichen Gründen in die Heimat ziehen.

Entschieden ist die Personalie noch nicht. Die CDU als Mehrheitspartner der SPD muss noch zustimmen. Die SPD reklamiert den Posten für sich, was auch einer der Gründe für das Aus von Nacken war, deren Amtszeit im Februar endet. Dem Vernehmen nach könnte sich OB Marcel Philipp mit der Wahl Meyers anfreunden.

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