Windenergie: Wo sollen neue Anlagen gebaut werden?

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Wie kann der weitere, Ausbau der Windkraftnutzung in Aachen und in der Region ermöglicht werden? Im September 2008 erhielt die Verwaltung durch einen Ratsbeschluss den Auftrag, dieser Frage nachzugehen. Foto: Harald Krömer

Aachen. Wie kann der weitere, Ausbau der Windkraftnutzung in Aachen und in der Region ermöglicht werden? Im September 2008 erhielt die Verwaltung durch einen Ratsbeschluss den Auftrag, dieser Frage nachzugehen. Es wurde daraufhin nach sogenannten Konzentrationsflächen gesucht, die sich als Standort für Windkraftanlagen eignen würden.

Laut Presseamt der Stadt wurde „der Analyse möglicher Konflikte zwischen Mensch und Windkraft ein besonderer Stellenwert beigemessen”. Auch die mögliche Beeinträchtigung der Tierwelt sei im „Faunistischen Gutachten” untersucht worden. Den Einfluss der Anlagen auf das Landschaftsbild werde im Rahmen der Umweltprüfung bei der Änderung des Flächennutzungsplanes bewertet.

Laut Fachverwaltung könnten vier Konzentrationsflächen für den möglichen Ausbau der Windkraft in Aachen in Frage kommen. Neben den drei Flächen im Aachener Norden (Nonnenhof/Schlangenweg im Bezirk Richterich, Vetschauer Weg/Bochholtzer Weg südlich von Avantis sowie Horbacher Straße nördlich von Horbach) eigne sich auch ein Areal an der Himmelsleiter (B 258) im Münsterwald für die Aufstellung der Windkraftanlagen.

Die Pläne werden ab Montag, 6. September, bis Dienstag, 21. September, im Foyer des Verwaltungsgebäudes Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, ausgestellt. Die Öffnungszeiten: montags bis donnerstags 8-18 Uhr, freitags von 8-15 Uhr.

Eine Bürgeranhörung findet am Dienstag, 7. September, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Haus Löwenstein, Markt 39, 52062 Aachen, statt. Darüber hinaus kann die Planung auch in allen Bezirksämtern der Stadt Aachen während der dortigen Dienstzeiten eingesehen werden.
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