Wilfried Braunsdorf an der Spitze der Burtscheider IG

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Burtscheider mit Leib und Seele: Wilfried Braunsdorf engagiert sich im BTV, im Seniorenrat – und jetzt auch in der BIG. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Burtscheid ohne Weinfest und Kinderflohmarkt ist inzwischen kaum noch denkbar. Seit mehr als 25 Jahren sorgt die Burtscheider Interessengemeinschaft (BIG) für einen lebendigen Stadtteil. Weil aber mehrere Vorstandsmitglieder auf eigenen Wunsch von ihren Ämtern zurückgetreten waren, wurde eine Mitgliederversammlung einberufen.

Dabei ging es nicht nur darum, den Verein personell wieder auf stabile Füße zu stellen, sondern auch um neue Ideen für die Zukunft.

Das derzeitige Hauptproblem der BIG wurde bei der Versammlung in den Kurpark-Terrassen schnell deutlich: die Mobilisierung der eigenen Leute. Von den derzeit 65 Mitgliedern war gerade einmal die Hälfte erschienen, trotz des eindringlichen Appells der scheidenden Vereinsführung. „Die Zukunftsfähigkeit der BIG steht heute Abend auf dem Spiel“, mahnte der Beisitzer Hubert Bindels. Denn sollte sich bei der Versammlung keinen Ersatz für die Posten des Vorsitzenden und seines Stellvertreters finden, so stünde die Interessengemeinschaft möglicherweise vor ihrem Ende.

Soweit ließen es die versammelten Mitglieder aber nicht kommen. Nach eingehender Diskussion über den zu bewältigenden Arbeitsaufwand eines Vorstandsmitglieds und der künftigen Ausrichtung der BIG fanden sich auch bald geeignete Kandidaten. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde der langjährige Beisitzer Wilfried Braunsdorf gewählt. Als sein Stellvertreter wurde Tobias Danke einstimmig bestätigt, der erst seit Kurzem Mitglied der Interessengemeinschaft ist.

Nach sieben Jahren wurden nun die Schlüsselpositionen im Vorstand neu besetzt. Mit einer Mischung aus Erfahrung und frischem Wind müsse dieser nun dafür sorgen, dass Burtscheid weiterhin seinem Ruf als familienfreundlicher Stadtteil gerecht werde, wie Braunsdorf betonte.

In ehrenamtlicher Arbeit werden die Mitglieder der BIG also auch in diesem Jahr wieder Leben in das Quartier bringen, auch wenn das viel Kleinarbeit bedeutet. Beisitzer Bindels setzt dabei ganz auf den Charme von Burtscheid: „Auf dem Katschhof ist es auch schön, aber bei uns ist es einfach schnuckeliger.“

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