Wilde Verfolgungsjagd durch die Stadt

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung:
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Ende der Verfolgungsjagd am Laternenmast: Die Polizei war am Freitag stundenlang hinter einem 34-Jährigen her, der per Haftbefehl gesucht wird. Nach diesem Unfall gelang dem Mann doch noch die Flucht - zu Fuß. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Rasant ging es am Freitagnachmittag bei einer Verfolgungsjagd der Polizei zu. So rasant, dass die Polizisten mehrfach auch bildlich auf die Bremse traten. „Es wurde zeitweise zu gefährlich”, so Leitstellenchef Adolf Freh.

Das Ganze endete schließlich in einer stundenlangen Suche nach einem Mann, gegen den ein Haftbefehl wegen Drogendelikten vorliegt.

Der Reihe nach: Kurz nach 16 Uhr am Freitag erhielt die Polizei einen Hinweis, dass sich besagter Mann mit einem Auto in der Aachener Innenstadt aufhalte. Als dieser die sich nähernden Polizisten sah, gab er Vollgas. Zunächst ging die Verfolgung Richtung Ostviertel und dann zum Berliner Ring.

Weiter rasten Verfolger und Verfolgter nach Haaren. Da brach die Polizei zum ersten Mal ihre Aktionen ab. Kurz darauf hieß es, der Mann sei im Bereich Strangenhäuschen. Also ging es wieder los.

Der Gesuchte flüchtete abermals, diesmal auf die Autobahn 4 Richtung Niederlande. Zunächst unterbrach die Polizei erneut. Im Gewerbegebiet Avantis endete zumindest die Flucht per Pkw an einem Laternenpfahl.

Nun flüchtete der Mann zu Fuß, wurde später auch noch zwei Mal in benachbarten Feldern gesichtet. Auch die niederländische Polizei und ein Hubschrauber der Bundespolizei beteiligten sich an der Suche.

Bis Redaktionsschluss blieben allerdings alle Suchmaßnahmen ohne Erfolg.
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