Wiesental: Bürger zeigen den Stadtplanern, wos hakt

Von: Jan Mönch
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Aachen. Beigelegt ist der Streit um die „Grünfugen” schon länger. Und mittlerweile müssen die Kleingärtner aus dem Wiesental nicht nur keine Angst mehr wegen des Verlusts ihrer Parzellen haben.

Nein, Vereinssprecherin Petra Senden spricht nun sogar von einem „richtig schönen Stück Aachen”, das aus der Anlage im Rahmen des Städtebauprojekts „Soziale Stadt Aachen-Nord” werden könnte.

Es wäre sicher im Sinne aller Beteiligten, wenn die Stadtteilerneuerung nach dem langen Knatsch nun weiterhin so harmonisch verläuft. Um Reibungspunkte in Zukunft frühzeitig zu erkennen und Auseinandersetzungen zu vermeiden, stehen demnächst gleich zwei Termine mit den Planern und dem zuständigen Stadtteilbüro an, bei denen die Öffentlichkeit in die Gestaltung des Wiesentals einbezogen werden soll.

Erstens wäre da die Bürgerinformation, die am Mittwoch, 28. März, um 18.30 Uhr im Vereinsheim des Kleingartenvereins beginnt. Am nächsten Tag startet dann um 15 Uhr ein Stadtteilspaziergang am Spielplatz Wiesental.

Natürlich werden nicht nur die Kleingärtner aus Aachen-Nord von dem Stadtteilerneuerungsprogramm betroffen sein. Zum Mitreden eingeladen fühlen darf sich daher jeder von 1800 Aachenern, die in dem Bereich zwischen Wurm und Jülicher Straße leben. Und Gesprächsbedarf gibt es einigen, denn wie Aachen-Nord sich verändern wird, ist noch längst nicht in allen Details geklärt.

Sicher ist etwa, dass auf der Parkfläche hinter dem Techologiezentrum, am Spielplatz Talbotstraße sowie entlang des Kastanienwegs in Sachen Gestaltung des öffentlichen Raums das ein oder andere geschehen soll - doch was genau? „Wir wollen ein Gefühl dafür bekommen, an welchen Stellen es wirklich hakt”, sagt Stefanie Weitenberg vom Fachbereich Stadtentwicklung. „Alle, die im Boot sitzen, sollen mitmachen.”

Das sind neben den Bürgern auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) sowie die Gemeinnützige Wohngemeinschaft (GeWoGe) - letztere wird im Rahmen des Programms 120 bis 150 neue Wohnungen bauen sowie vorhandene kernsanieren und energetisch auf Vordermann bringen.

Auch Joachim Weniger von der Gewoge hofft für beide Termine auf viel Rückmeldung von den Mietern: „Wir werden hier nämlich noch einiges an Hirnschmalz verbraten müssen.”
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