Wie man mit Centbeträgen zur Rekordspende kommt

Von: Lamar-Aron Klassen
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Mehr als 10 000 Euro nur aus Centbeträgen: Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung verzichteten auf ihr Gehalt „hinter dem Komma“. Davon profitieren drei wichtige Aachener Hilfseinrichtungen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Eine neue Rekordsumme wurde erreicht, drei Projekte des Stadtgebiets sind dementsprechend zufrieden: Auch im letzten Jahr hat die Stadtverwaltung die jährliche Restcentspende gesammelt. Diese wurde jüngst im Verwaltungsgebäude Adalbertsteinweg symbolisch übergeben.

Über Spendenbeträge freuen durften sich das Ronald McDonald Haus, die Initiative für Kinder suchtkranker Eltern „Feuervogel“ und „Paulinchen“, ein Verein, der sich für brandverletzte Kinder einsetzt.

Rund 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung verzichteten auch im Jahr 2016 für die Restcentspende bei ihrer Gehaltsabrechnung auf die Centbeträge hinter dem Komma. 10.306,58 Euro kamen auf diese Weise zusammen und stellen einen neuen Rekordbetrag in der seit 1992 stattfindenden Aktion dar. Personaldezernent Dr. Markus Kremer erklärte die Rekordsumme mit der „wachsenden Mitarbeiterzahl der Verwaltung, die sich an einer prosperierende Stadt, neuen Aufgaben für die Kommunen und einer wachsenden Infrastruktur orientiert“.

In Empfang nahmen die Spende verschiedene Vertreter der drei Projekte. Sarah Nöhel vertrat die Leiterin des Ronald MC Donald Hauses, Claudia Behring, und freute sich über den größten Anteil der Spendensumme. 5306,58 Euro kamen dem Haus zu, das Familien schwerkranker Kinder seit 25 Jahren ein Zuhause auf Zeit anbietet. Den beiden anderen Projekten wurden jeweils 2500 Euro gespendet.

Pit Schlimpen und Matthias Soppe als Vertreter des Projekts „Feuervogel“ so wie Dr. Caroline Pallua als stellvertretende Vorsitzende von „Paulinchen“ sprachen ihre Dankbarkeit für diese Unterstützung aus.

Über die letzten 25 Jahre beläuft sich der Gesamtbetrag der Aktion Restcentspende auf über 200.000 Euro. Stephan Baurmann und Hubert Meyers empfinden als Mitglieder des Personalrates der allgemeinen Verwaltung Stolz, wenn sie an diese Leistung denken. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Mitarbeiter bei einer solchen Aktion einfach so mitziehen. Jeder neue Mitarbeiter bekommt die Möglichkeit mitzumachen, und wir sind stolz darauf, dass so viele davon diese Möglichkeit wahrnehmen“, erklärte Meyers.

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