Aachen - Wie geht es den jungen Leuten in Aachen?

Wie geht es den jungen Leuten in Aachen?

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Was denken junge Aachener über ihr Leben und ihre Stadt? Zu diesen und weiteren Fragen legt das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen umfangreiche Ergebnisse vor. Foto: Stock/Gerhard Leber
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Stellt die Ergebnisse der Studie „Wir hier – Zukunft Aachen“ am 24. März in der FH-Aula vor: Prof. Dr. Christian Pfeiffer.

Aachen. „Wir hier – Zukunft Aachen“: So lautet der Titel einer Studie, die unser Hilfswerk „Menschen helfen Menschen e.V.“ in Auftrag gegeben hat. Damit wird die aktuelle Situation von Aachener Kindern und Jugendlichen dokumentiert, um auf dieser Basis wichtige Projekte zu fördern oder neu zu gründen. Jetzt liegen die detaillierten Ergebnisse in einem rund 120-seitigen Forschungsbericht vor.

Mit Unterstützung renommierter Aachener Unternehmen konnte der Auftrag für die aufwendige Studie an das erfahrene Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Pfeiffer vergeben werden. Er wird die Ergebnisse des nun vorliegenden Berichts selber vorstellen. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler der vierten und neunten Jahrgangsstufen Aachener Schulen.

Umfangreiche Fragebögen

Die Schülerinnen und Schüler füllten in ihren Klassen umfangreiche Fragebögen aus und äußerten sich zu Themen wie Freizeitverhalten, Medienkonsum, Schulqualität, Erfahrungen mit Gewalt, Schulschwänzen, Nachbarschaft, positive und negative Seiten der Stadt und einzelner Stadtteile. Sie konnten auch Wünsche äußern und Verbesserungsvorschläge machen. Das alles ist nun detailliert, auch nach Stadtteilen, Migrantengruppen, Jungen und Mädchen sowie Schultypen, ausgewertet worden. Prof. Dr. Christian Pfeiffer: „Das ist die größte Kinder- und Jugendstudie, die in Aachen jemals durchgeführt wurde.“

Die Umfrage unter den Neuntklässlern ist repräsentativ, die Ergebnisse werden mit den Ergebnissen in anderen von Pfeiffers Institut bereits untersuchten Städten verglichen. Die differenzierten Analysen geben Hinweise auf mögliche und nötige Handlungsfelder in Aachen und stellen Besonderheiten der Stadt Aachen heraus – positive und negative.

Leider nicht repräsentativ ist die Umfrage unter den Viertklässlern, da relativ viele Aachener Grundschulen die Teilnahme an der Befragung abgelehnt hatten, anders als Grundschulen in anderen Städten, die sich in großer Zahl an den Umfragen des Forschungsinstituts von Christian Pfeiffer beteiligt hatten und somit auf dieser Basis einige neue Förder-Projekte möglich machten. In Aachen soll das weiterhin versucht werden und für die Grundschulen ein neuer Vorschlag entwickelt werden.

Die Studie wird offiziell am Dienstag, 24. März, 17 bis 19 Uhr, in der FH-Aula, Aachen, Bayernallee 11, der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Die Ergebnisse und Analysen trägt Christian Pfeiffer mit seinen Mitarbeitern vor. Danach gibt es zwei kurze Podiumsrunden und eine Publikumsrunde.

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