Brand - Wie Energie in Wärmflaschen kommen kann

Wie Energie in Wärmflaschen kommen kann

Von: Birgit Broecheler
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„Heiß! Die Klimashow”: In der Gesamtschule Aachen-Brand zeigten die „Physikanten” Christian Ingomar (rechts) und Sascha Schiffbauer den Schülern auf heitere Weise den Umgang mit Energie. Foto: Andreas Steindl

Brand. In der Aula der Gesamtschule Brand brodelt es. Rund 350 Schüler der 5. und 6. Klasse beobachten, wie der Dampf von kochendem Wasser in eine Wärmflasche aufsteigt. Mit einem lauten Knall zerplatzt sie schließlich. Christian und Sascha, die sich die „Physikanten” nennen, haben es geschafft: Sie haben die Neugier der Kinder gewonnen.

Die „Physikanten” touren durch ganz Deutschland und zeigen ihre Show „Heiß! Die Klima-Show” an vielen Schulen in der Republik. Jetzt machten sie den Klimawandel in der Gesamtschule Brand greifbar, einen Tag später in der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Laurensberg. In überraschenden Experimenten erklären sie verschiedene Aspekte der Erderwärmung und zeigen Lösungsmöglichkeiten. Auf die Bühne geholt hat sie die Stawag. Der Termin ist nicht zufällig, denn vor rund einem Jahr geschah die Nuklearkatastrophe in Fukushima. „Wir erhoffen uns davon, dass die Schüler sich für das Thema Energie interessieren und bewusster damit umgehen”, sagt Stawag-Vorstand Dr. Peter Asmuth. Auf der Bühne erklärt er den Kindern: „Klima und Energie sind ein ganz wichtiges Thema, denn immer mehr Menschen leben auf der Erde und verbrauchen Energie.”

Mit warmer Cola

Witzig und charmant erklärt das Physikanten-Duo den Schülern schließlich, was Energiegewinnung mit Klimawandel zu tun hat. Da müssen auch die Schüler mitmachen. Während Juna eine Minute auf dem Fahrrad strampeln muss, um Energie zu erzeugen, darf Matthias das berühmte Menthos-Experiment mit warmer Cola machen, um zu zeigen, wie Klimaerwärmung und Kohlenstoffdioxid zusammenhängen. Und was das mit der Gletscherschmelze zu tun hat.

„Wenn man alle Häuser in Deutschland gut isolieren würde, dann würde das die Menge an CO2 sparen, die in einem Jahr alle Flugzeuge in Deutschland verbrauchen”, erklärt Sascha von den „Physikanten”. Zum Schluss tritt noch ein Mädchen-Team gegen ein Jungen-Duo an, um Quizfragen rund um regenerative Energien zu lösen. Fragen wie ?Welche erneuerbaren Energien werden zur Fortbewegung eingesetzt oder ?Welches ist die günstigste erneuerbare Stromquelle müssen gelöst werden. Am Ende gewinnt das Jungen-Team.

Für die elfjährige Svenja ist klar: „Die Show war super, aber ich würde die Experimente besser nicht nachmachen.” Und Physiklehrer Dr. Andreas Lux weiß nun: „Vieles muss im Unterricht noch nachbehandelt werden, aber die Kinder sind motiviert, für das Klima etwas zu tun.”
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