Aachen - Wichtige Hilfe wieder an gewohnter Stelle

Wichtige Hilfe wieder an gewohnter Stelle

Von: kare
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Vertreten den Betreuungsverein der Diakonie: von links Günter Schürmann, Erika Pishnamaz und Udo Krohn-Grimberghe.

Aachen. Nach einem großen Brandschaden im Januar ist der Betreuungsverein der Diakonie Aachen seit einiger Zeit wieder in die gewohnten Räume in der Martinstraße zurückgekehrt. „Schlagartig war es schwarz hier drinnen“, erinnert sich Udo Krohn-Grimberghe, Geschäftsführer des Betreuungsvereins, an den Brand.

„Wände, Schränke, Tische, jeder Ordner und jede einzelne Akte – alles war schwarz.“ Im Keller des Gebäudes hatte es gebrannt, starke Verrußung in den darüber liegenden Stockwerken war die Folge. Für gut drei Monate waren sowohl die Büros als auch die vielseitigen Angebote für die betreuten Menschen ausgelagert: Die rund 30 hauptamtlich Angestellten des Vereins arbeiteten in Räumen des Hörgeschädigten-Zentrums in der Talbotstraße, Gruppenangebote fanden in der altkatholischen Gemeinde St. Markus in der Brabantstraße statt.

Neben den Angestellten sind rund 100 Ehrenamtliche im Verein aktiv und unterstützen etwa 300 Menschen in Aachen, die psychisch erkrankt sind, an einer geistigen oder körperlichen Behinderung oder auch an einer Suchtkrankheit leiden.

Hauptsächlich gehe es darum, diese Menschen im Alltag, vor allem in den Bereichen Finanzen, Gesundheit und Wohnen, zu unterstützen. Ebenso aber auch um ihre gesellschaftliche Teilhabe: „Wir versuchen Menschen, die häufig abgekapselt und in ihrer eigenen Welt leben, wieder in die Gesellschaft zu integrieren“, so Krohn-Grimberghe. So würden beispielsweise kreative Bastelnachmittage, regelmäßige Sonntagstreffs, Feste und auch verschiedene Fahrten für die Betreuten organisiert.

„Fühlen uns richtig wohl“

Dass jetzt wieder alles in der gewohnten Umgebung, dem Gebäude der ehemaligen Mies-van-der-Rohe-Schule stattfinden kann, freut Krohn-Grimberghe besonders: „Wir fühlen uns wieder richtig wohl hier, alles ist strahlend hell und weiß.“ Das gesamte Erdgeschoss, der Keller und das Treppenhaus wurden umfangreich gesäubert und neu gestrichen. Auch die Klienten seien erleichtert – für viele sei es schwierig gewesen, den Weg bis in die Talbotstraße zu finden.

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