Wettbewerb: So viel Spaß macht Mathematik

Von: Paula Schönfelder
Letzte Aktualisierung:
14006289.jpg
Begeisterung für Mathematik: Jungen und Mädchen verschiedener Jahrgangsstufen sind jetzt ausgezeichnet worden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Dass Mathematik gar nicht langweilig, sondern eine Herausforderung ist und dabei auch noch Spaß macht – darin sind sich Philip McKeever, Paul Paschmanns und Elisabeth Reinermann einig. Die zwei Jungs und das Mädchen von unterschiedlichen Aachener Schulen haben alle einen ersten Platz in der zweiten Runde der Mathematikolympiade erreicht.

Die drei Schüler und sieben weitere Gewinner machen sich am 25. Februar auf, um in Gütersloh am Landeswettbewerb teilzunehmen. 143 Schüler von zwölf Gymnasien und Gesamtschulen in der Städteregion traten in der Regionalrunde des freiwilligen Wettbewerbes an. Hier durften sie die Fragen, ähnlich wie Hausaufgaben, noch zu Hause beantworten. 113 der Teilnehmer schafften es, sich für den nächsten Durchgang zu qualifizieren.

„Danach mussten die Schüler richtige Klausuren in der Aula des Rhein-Maas-Gymnasiums schreiben. Dabei hatten sie keine Hilfe“, erzählt Sarah Werner, Koordinatorin des Wettbewerbs in der Stadt Aachen. „Die Tests wurden in acht Schwierigkeitsgraden gestellt, so dass jede Jahrgangsstufe von der fünften bis zur zwölften Klasse eine dem Lernniveau angepasste Aufgabe vor sich hatte“, so Monika Middendorf, die das Koordinationsteam komplettiert. 30 mathebegeisterte Mädchen und Jungs konnten sich über einen Preis in Form von Spielen, Gutscheinen und Büchern freuen.

Im Rahmen der Siegerehrung in der Schulaula ging es jedoch nicht nur um das Austeilen der Urkunden, sondern auch um die Freude an der Mathematik. Eine Umfrage der beiden Lehrerinnen des Rhein-Maas-Gymnasiums ergab, dass auch Eltern der ausgezeichneten Schüler von dem oftmals ungeliebten Fach begeistert sind. So war Mathe-Bingo ein Teil des Programms, bei dem sich generationsübergreifend alle Anwesenden eifrig beteiligten. Zwei Klaviervorspiele gaben dem mathematischen Abend eine musikalische Note.

Nach dem Spielen und Feiern wird es für die zehn Erstplatzierten jetzt ernst. Auf sie wartet der Landeswettbewerb – und wer dabei besonders gut abschneidet, kann Ende April in der Bundesrunde in Bremerhaven dabei sein. Für die ganz besonders Begabten, die auch in diesem Durchlauf mit vielen Punkten überzeugen, geht es als Mannschaft nach Rio de Janeiro.

Das Ziel von Elisabeth und ihren Freunden ist es erst einmal, in der Landesrunde mit einer hohen Wertung dabei zu sein. Denn wer hier gut abschneidet, bekommt zudem eine Teilnahme am Sommercamp. „Morgens machen wir Mathe, nachmittags gibt es coole Programmpunkte“, freut sich die Neuntklässlerin schon. Bei dem Wettbewerb hat sie auch Philip und Paul kennengelernt. Seitdem treffen sich die Schüler jedes Jahr zur Olympiade wieder, um knifflige Fragen und schwierige Rechenaufgaben zu lösen.

Das war auch das Ziel von Monika Middendorf und ihrer Kollegin Sarah Wagner. „Wir wollen einen Anstoß zu Mathe geben. Aber wenn sich die Schüler freiwillig dafür melden, freuen wir uns sehr.“ Ob mit Preis oder ohne: Durch mathematische Spiele waren am Ende sowohl die Schüler als auch deren Eltern zufrieden. Denn der Spaß an der Mathematik steht für alle an erster Stelle.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert