Aachen - Wettbewerb ausgerufen: Ideen für den Pocketpark gesucht

Wettbewerb ausgerufen: Ideen für den Pocketpark gesucht

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Noch ein tristes Gelände: Jetzt werden Ideen gesucht, den Park zwischen Matthiashofstraße und Alexianergraben neu zu gestalten.

Aachen. Ein wenig versteckt liegt er: der Pocketpark zwischen Matthiashofstraße und Alexianergraben. Der einst beliebte Spielplatz und grüne Durchgangsweg ist vielen Anwohnern allerdings zum Dorn im Auge geworden. Der Park ist heruntergekommen.

Doch die Verwaltung ist überzeugt, dass „der Park großes Potenzial“ bietet. Daher möchte man ihn in Zusammenarbeit mit Architektur-Studierenden der RWTH aufwerten. Die Verwaltung will dabei diejenigen einbeziehen, die den Park später auch nutzen, heißt es von Seiten der Verwaltung. Geplant sind eine Straßenumfrage, eine Befragung der Anwohner, anliegender Schulen, des Mörgens-Theaters, des Cafés Last Exit, der Pfarre, des Karl-Sonnenscheinhauses und eines Graffiti-Künstlers.

Wer sich mit seinen Ideen und seiner Meinung einbringen möchte, kann das auch per E-Mail (roesener@pt.rwth-aachen.de) unter Angabe seiner Kontaktdaten tun. Dabei sollte man sich zu den Fragen äußern: „Wie nutzen und empfinden Sie den Park aktuell?“, „Was kann getan werden, damit der Park gerne und häufiger von den Anwohnern genutzt wird?“, „Welche Gruppen wären daran interessiert, den Park für eigene Zwecke regelmäßig zu nutzen?“, „Wären Sie daran interessiert, an den Nutzungs- und Gestaltungskonzepten für den Pocketpark mitzuwirken?“

Beiträge können bist einschließlich Freitag, 7. Juni, eingereicht werden. Die Stadt möchte dann an die Ergebnisse der Befragung anknüpfen und gemeinsam mit potenziellen Nutzern ein Gestaltungs- und Nutzungskonzept für den Park entwickeln.

Studenten machen mit

Im Rahmen eines weiteren Seminars werden Studierende der RWTH-Architektur-Fakultät – voraussichtlich im Juni – experimentell zeigen, welche Ideen sie für den Park entwickeln würden. Die Verwaltung plant zudem im Juli eine Veranstaltung im Park, um über weitere Planungsschritte und Mitwirkungsmöglichkeiten zu informieren. Die Studierenden werden dann berichten, welche Erkenntnisse sie aus der Befragung und dem Experiment gewonnen haben.

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