Wertvoller Endspurt für den guten Zweck

Von: Ines Kubat
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Ein Blick in die Gesichter spr
Ein Blick in die Gesichter spricht Bände: Beim Benefizlauf zugunsten der Krebsvorsorge hatten auch die Kleinsten jede Menge Spaß. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Eine besondere Stimmung herrscht an jedem Wettkampftag auf einem Sportplatz - ein gespanntes Kribbeln liegt in der Luft, wenn sich Sportbegeisterte treffen, um ihre Fähigkeiten und Leistungen zu messen.

Diese besondere Atmosphäre war auch im Waldstadion spürbar, als sich insgesamt 750 kleine und große Sportler zum Laufen bereit machten. Dabei ging es allerdings um sehr viel mehr als eine persönliche Bestzeit: Denn zum zwölften Mal hatte der Stadtsportbund zum Benefizlauf für einen guten Zweck eingeladen.

Für jede Altersklasse

Von der 400-Meter-Strecke für die Allerkleinsten bis zum Hauptlauf der Erwachsenen über zehn Kilometer gab es für jede Altersklasse eine passende Strecke, die die Sportler durch die Aachener Wälder immer wieder zurück in das idyllische Waldstadion führte.

Ganz besonders erfreut war Dirk Bülles vom Stadtsportbund Aachen, der die Veranstaltung organisierte, über die vielen kurzfristigen Nachmeldungen am Wettkampftag. Neben den Vereinen und Firmen, die als Gruppen an den Läufen teilnahmen, erwähnte Bülles besonders die Mies-van-der-Rohe-Schule lobend, die rund 70 Schüler ins Rennen geschickt hatte.

Und so wagte er bereits vor Wettkampfende vorsichtig die Prognose, in diesem Jahr mit der Spende die 10 000 Euro-Marke zu knacken. Diese Spende setzt sich zusammen aus den Startgeldern der Teilnehmer und wird angereichert von den Hauptsponsoren Takeda, Fendel & Keuchen sowie der Bäckerei Nobis.

Brustkrebszentrum unterstützt

Das Geld ist in diesem Jahr für das Brustkrebszentrum des Marienhospitals bestimmt. Im Sinne der nachhaltigen Brustkrebsnachsorge kooperieren Stadtsportbund und die Brustkrebszentren, um die ehemaligen Patientinnen zur sportlichen Betätigung zu ermuntern, die nachweislich das Rückfallrisiko mindert. Daher ging auch Dr. Mahmoud Danaei, Leiter des Brustkrebszentrums, mit gutem Beispiel voran und lief selbst die 5-km-Strecke mit einigen Mitarbeitern. Besonders stolz war er, dass das Hospital knapp 200 ehemalige Patientinnen zum Mitlaufen motivieren konnte.

Während die Sportler noch ihr Bestes gaben, wurde den restlichen Besuchern in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.

Mit besonderer Spannung wurden die Teilnehmer des letzten Laufes, der 10-km-Strecke, erwartet. In knapp 34 Minuten bezwang Eddy Vandeputte diesen Weg, gefolgt von Andreas Probst. Bei den Frauen sicherte sich Florence Kostrzewa den obersten Platz auf dem Siegertreppchen. Sie kam nach 43 Minuten im Stadion an. Andrea Ludwig erreichte nur zwei Minuten später den zweiten Rang.
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