Wer hat die schönsten Gärten?

Von: Günther Sander
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Jede Menge Eindrücke für die Jury: Die Kleingärtner von „Groß Tivoli“ hatten ihre Parzellen für den Wettbewerb rausgeputzt. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die Kleingartenanlage „Groß Tivoli“ nimmt am Landeswettbewerb „Kleingartenanlagen in Nordrhein-Westfalen 2013“ teil. Die schmucke Anlage an der Berensberger Straße stellt sich dem Wettbewerb als neunte Anlage (unter 1600) in NRW. Und als einzige in Aachen.

Nun kam die Bewertungskommission „Gartenfreunde Rheinland“ des Landesverbands Rheinland in der Aachener Anlage, um sich vor Ort ein Bild von dem zu machen, was das Team des Vorsitzenden Hubert Coonen geschaffen hat und zu leisten imstande ist.

Aachens Stadtverbandsvorsitzender Heijo Plum hieß die Delegation willkommen. Vorsitzender Hubert Coonen berichtete stolz, was man in den vergangenen Jahren in der Anlage geleistet habe. Dabei verschwieg er nicht die „Leidensgeschichte“, die zur Ausquartierung auf die grüne Wiese geführt hatte. „Wir sind nicht umgezogen, wir sind vertrieben worden“, sagte Coonen, am Tivoli seien vorher bereits ganze Gartenhäuser „einfach abgerissen“ worden. 30 von damals 129 „Kleingartenfamilien“ hätten in Berensberg den Neuanfang gewagt.

Für die Bewertungskommission sprach deren Vorsitzende, Professor Dr. Martina Oldengott, gezielt den Ablauf des Wettbewerbs an. NRW-Landwirtschaftsminister Johannes Remmel suche beispielhafte Kleingartenanlagen. Der Wettbewerb wird zum siebten Male ausgetragen. Bewertet werden Kleingartenvereine, die sich durch ökologische, soziale und kulturelle Projekte auszeichnen. Kriterien seien unter anderem die städtebauliche Einordnung, Entwicklung und Sicherung, die gesellschaftliche Funktion des Vereins im Sinne sozialer Nachhaltigkeit, die Gestaltung und Kreativität der Präsentation der Anlage bei der Besichtigung und ebenso die Qualität und Kreativität. Am Donnerstag nun war der letzte Tag, an dem die achtköpfige Jury die letzten drei der insgesamt neun Anlagen (Bielefeld, Herford, Dortmund, Herne, Gelsenkirchen, Viersen, Ratingen-Tiefenbroich und Wuppertal) in Augenschein nahm.

Einladung nach Castrop-Rauxel

Oldengott lobte die Aachener Anlage, sie sei eine Ausnahmeerscheinung. „Wir wissen, was Sie hier leisten“, meinte sie. Die Chancen für „Groß Tivoli“, weit vorne zu landen, scheinen nicht schlecht zu stehen, die Jury zeigte sich von dem Gesehenen stark beeindruckt. Oldengott lud zur Abschlussveranstaltung am Samstag, 14. September, in die Stadthalle nach Castrop-Rauxel ein. „Bringen Sie viele Gartenfreunde mit, es wird ein großes Fest“, ließ sie Coonen wissen.

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