Wenn der Polizeimann klingelt: Dealerin verhaftet

Von: red/pol
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„Bodypacks“ oder „Bubbles“ werden mit Drogen gefüllte Päckchen genannt. Diese hier wurden aus Kondomen hergestellt und enthalten Kokain. Archivbild: dpa

Aachen. Peinliche Überraschung für eine Aachener Dealerin: Statt der erwarteten Kunden stand jetzt eine Polizeistreife in der Tür. Der 33-Jährigen half es nicht mehr, dass sie Teile ihrer Ware hastig zu verstecken versuchte - an eher pikantem Ort.

Bei einem Streifengang am Dienstagmittag in der Hüttenstraße fiel Polizeibeamten auf, dass eine Wohnung ungewöhnlich stark besucht war. Bei näherem Hinsehen entdeckten die Beamten auch prompt einen „alten Bekannten“ aus der Drogenszene.

Sie gingen der Sache auf den Grund. Wohl in der Annahme, dass es sich um Kunden handele, öffnete die 33-jährige Mieterin arglos die Tür. „Was dann zu sehen war, war ein schwunghafter Handel“, formulierte es der Aachener Polizeisprecher Paul Kemen in seinem Bericht. 

Überrascht vom Anblick der Uniformen versuchte die Wohnungsinhaberin noch, rund 14 Tütchen Kokain zu verstecken - indem sie sie in ihren Büstenhalter stopfte. Paul Kemen: „Die Aktion blieb jedoch nicht verborgen.“ Insgesamt fanden die Beamten in der Wohnung mehr als zehn Gramm Kokain, knapp zehn Gramm Amphetamine, drei Gramm Marihuana, dazu Heroin und Ecstasy.

Die 33-Jährige wurde festgenommen. Auf sie und drei ihrer Kunden im Alter zwischen 21 und 49 Jahren kommen jetzt Strafverfahren zu.

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