Aachen - Wenn der Marktplatz zum großen Skatepark wird

Solo Star Wars Alden Ehrenreich Kino Freisteller

Wenn der Marktplatz zum großen Skatepark wird

Von: Tim Habicht
Letzte Aktualisierung:

Aachen. So manch einer wird sich wundern, wenn er am Samstag, 17. Mai, über den Aachener Marktplatz schlendert.

Denn von 15 bis 20 Uhr wird der kopfsteingepflasterte Markt zum großen Skatepark mit Rampen und Grindstangen umfunktioniert. Ein großer Skatewettbewerb findet nämlich mitten auf dem Marktplatz statt. Dazu sorgen die Schülerband „Fusion“ sowie der DJ „Sho-t“ für den musikalischen Rahmen.

„Wir möchten eine Sportart in den Fokus der Öffentlichkeit setzen, die oft mit negativen Vorurteilen belastet ist. Wir möchten zeigen, dass individuelle Sportarten wie das Skateboardfahren auch zu einer jungen Stadt dazugehören. Und das ist Aachen. Eine junge, laute Stadt“, sagt Katrin Feldmann, Parteisprecherin der Grünen in Aachen.

Es gibt aber noch einen anderen Grund: Denn die Partei Pro-NRW hatte für den 17. Mai einen Aufmarsch angekündigt und will auf dem Marktplatz eine Kundgebung halten. „Deswegen wollen wir diesen öffentlichen Raum besetzen und zeigen, dass in unserer Stadt kein Platz für rechtes Gedankengut ist“, bringt es Jonas Paul, Ratsmitglied der Stadt Aachen und Fraktionsmitglied der Grünen, auf den Punkt. Unter dem Motto „Skaten gegen Rechts“ soll der Tag auf dem Marktplatz ganz im Zeichen von Offenheit und guter Laune stehen.

Dafür sorgen natürlich auch die Skater, die mit ihren Tricks auf den Brettern die Zuschauerinnen und Zuschauer begeistern sollen. „Auch wenn das Skaten in der Stadt immer wieder Konfliktpotenzial bietet. Der Sport ist extrem anspruchsvoll und weiß auch Menschen, die sich nicht damit auskennen, zu begeistern“, sagt Feldmann.

Insgesamt soll der 17. Mai ein rundum bunter Tag in Aachen werden, denn Feldmann und Paul nehmen an, dass die anderen Parteien ebenfalls Veranstaltungen an diesem Samstag anbieten. „Dieser Tag soll ein abwechslungsreicher und vielfältiger in Aachen werden. Damit positionieren sich alle Parteien ganz klar gegen Rechtsradikalismus. Denn das ist unsere Stadt und die lassen wir uns von einem Fünf-Mann-Wahlkampfzirkus nicht nehmen“, sagt Jonas Paul.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert