Aachen - Wendemanöver: Auto kollidiert mit Bus

Wendemanöver: Auto kollidiert mit Bus

Von: alp
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In Höhe des Parkhauses am Adalbertsteinweg kollidierte der Aseag-Bus mit dem Pkw (kleines Bild). Offensichtlich hatte der Pkw-Fahrer den Bus beim verbotswidrigen Wenden übersehen. Sechs Personen wurden bei dem Unfall verletzt. Foto: Ralf Roeger/Herbert Joka

Aachen. Sechs Verletzte und lange Staus sind Folgen eines Verkehrsunfalls auf dem Adalbertsteinweg in Höhe des Apag-Parkhauses. Nach bisherigen Ermittlungen wollte ein Pkw-Fahrer (67) aus Bonn verbotenerweise wenden und beachtete dabei nicht den auf der Sonderspur Richtung Kaiserplatz fahrenden Aseag-Bus.

Trotz einer Vollbremsung konnte der Busfahrer (57) eine Kollision nicht vermeiden. Dabei wurden der Pkw-Fahrer, seine Beifahrerin, der Busfahrer sowie drei Fahrgäste im Alter von 53 und 55 Jahren verletzt.

Ein wenige Tage altes Kind, das sich in einem Kinderwagen im Bus befand, wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die übrigen Verletzten wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt. Für die Dauer der Unfallaufnahme waren die Busspur und eine Fahrspur gesperrt, so dass sich der Verkehr bis Rothe Erde zurückstaute.

Zu Kollisionen dieser Art und zu Beinaheunfällen ist es in den vergangenen Jahren immer wieder gekommen. In erster Linie, weil Pkw-Fahrer verkehrswidrig wenden oder die Vorfahrt der Busse beim Spurwechsel missachten. Außerdem würden viele die Geschwindigkeit und den langen Bremsweg der Busse unterschätzen, so Aseag-Pressesprecherin Anne Linden. Ähnliche Situationen hat es auch immer wieder auf der Jülicher Straße gegeben. Als Konsequenz wurde dort die Busspur in Mittellage durch kleine Baken von den anderen Fahrspuren abgetrennt. Solche Maßnahmen sind am Adalbertsteinweg zurzeit aber kein Thema.

Dieser Bereich des Adalbert-steinweges gilt, anders als es zum Beispiel die Initiative Kaiserplatz  am Dienstag betonte, aus Sicht der Unfallkommission aus Stadt, Polizei und Aseag nicht als „Unfallbrennpunkt“. Laut Axel Costard vom städtischen Presseamt werde der aktuelle Unfall jedoch in die nächste Beratung dieses Gremiums am kommenden Donnerstag einfließen. Man behalte diesen Bereich auf jeden Fall im Auge, so Costard.

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