Weihnachtssingen: Beseelte Fangesänge für das Christkind

Von: Katharina Redanz
Letzte Aktualisierung:
13678046.jpg
Berührend, begeisternd, bewegend: Auf dem Tivoli sang zum vierten Mal der größte Chor der Region. Darüber freute sich – unter anderem – das Organisationsteam mit (v.l.) Gerd Mertens, Stadionsprecher Robert Moonen, Thomas Wenge (Fan IG) und Pfarrer Siegmar Müller. Foto: Andreas Steindl
13678052.jpg
Furioses musikalisches Highlight: Der Jugendchor und die Band des Gymnasiums traten unter dem Namen „Pius Celebration“ vor ein Publikum in nicht gerade alltäglicher Größenordnung – Kompliment. Foto: Andreas Steindl
13678049.jpg
Besinnlich trotz Massenandrang: Auch dieses Paar fand im Stadionrund Platz – und dazu noch die passende Weihnachtsstimmung, nicht zuletzt dank Kerzenschein. Foto: Andreas Steindl
13678050.jpg
Stimmgewaltiges Duett mit einem 20 000 Stimmen starken Chor: Sarah Schiffer und Jupp Ebert brillierten auf dem Tivoli. Foto: Andreas Steindl
13678051.jpg
Ließen sich von der einzigartigen Stimmung mitreißen: Nadine Frantzen und Angela Quadflieg. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Vom Alemannia-Lied bis Tochter Zion: Beim diesjährigen Weihnachtssingen war am Sonntagabend musikalisch alles dabei, und eigentlich müsste jeder auf dem Tivoli in Weihnachtsstimmung gekommen sein. Zum vierten Mal hat die von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Alemannia Fan-IG organisierte Veranstaltung das Stadion in ein Lichtermeer verwandelt.

Besucherrekord: 20.000 singfreudige Gäste aus der Region übertrafen alle Erwartungen: „Die Atmosphäre ist super, das Stadion prickelt, es könnte nicht besser laufen“, sagte Organisator Gerd Mertens vom Büro der Regionaldekane im Bistum Aachen.

Genauso sahen das die Besucher, die von Steh- und Sitzplätzen aus die verschiedensten Lieder zum Besten gaben: „Es gibt gar keine Worte für diese Stimmung hier“, freute sich Nadine Frantzen, begleitet von ihrer Freundin Angela Quadflieg. Die Aachenerinnen waren zum ersten Mal beim Weihnachtssingen und „absolut positiv überrascht“. Auch die Tivoli-Dauergäste Leo Renardy und Marion Datenet gaben lächelnd zu, dass die Stimmung bei einem Fußballspiel nie so magisch sei.

Nach einem abwechslungsreichen Vorprogramm mit weihnachtlichen Darbietungen – unter anderem vom Chor des Gospelhauses International Chapel Aachen und dem Instrumentalverein Richterich – wurde das gemeinsame Singen von Glockengeläut des Aachener Doms und der Entzündung des Friedenslichts von Betlehem eingeleitet: „Ein besonderes Licht unter den vielen Lichtern“, so Gerd Mertens.

Er sei auch im vierten Jahr begeistert vom Konzept Weihnachtssingen: „Es ist toll, die frohe Weihnachtsbotschaft mit so vielen und vor allem verschiedenen Leuten aus Aachen zu feiern“ – von Fußballfans über Christen, Nichtgläubige und Muslime seien die unterschiedlichsten Menschen zusammengekommen, um gemeinsam zu singen. So auch 500 Heim- und Flüchtlingskinder, die vom Sponsor Rewe auf die Sitzplatztribüne eingeladen waren.

„Wir als Fußballfans freuen uns auch, dass wir uns und das Stadion bei dieser Veranstaltung präsentieren können“, sagte Thomas Wenge von der Fan-IG. Schließlich sei das Image der Fußballfans nicht immer das Beste. Und beim Weihnachtssingen kämen alle auf ihre Kosten. Da stimmten auch die Fans Leo Renardy und Marion Datenet zu: „Die Fußballlieder können wir auswendig, aber bei Weihnachtsliedern singen wir genauso laut mit.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert