Weihnachtsmärchen: Dieses Gespenst ist einfach zum Knuddeln

Von: Laura Hentz
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Verzaubern das Publikum: von l
Verzaubern das Publikum: von links Vera Schultheis als Veranja, Emma Schnitker als Flix, Josef Draht als Dr. Doppelmann, Gerlinde Geuten als Burgverwalterin Fräulein Finsterwalde, Nicole Flachskampf als Niki, Judith Knisch als „Das kleine Gespenst”, Jörg Dreyer als Feldherr Thorsten Torstenson. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Hui und gähn und weh und ach”, stöhnen die Gespenster. Schon wieder wurden sie von den Geisterfledermäusen geweckt - und das vor der Geisterstunde. Sie sind so müde und hätten so gerne ausgeschlafen. Nur ein Gespenst freut sich über die Aufregung auf Burg Eulenstein.

Es braucht viel weniger Schlaf und würde so gerne länger herumgeistern, als das eine Stündchen mitten in der Nacht. Die anderen nennen es darum das kleine Gespenst.

Nach der positiven Resonanz von „Die kleine Hexe” präsentiert das Aachener Heimattheater auch im diesem Jahr ein Weihnachtsmärchen aus der Feder von Otfried Preußler: Am 25. November feiert „Das kleine Gespenst” Premiere im Eurogress Aachen. Kinder und Eltern tauchen ein in die Geisterwelt rund um das kleine Gespenst und seinen besten Freund Uhu Schuhu von Eulenspiegel.

Und da ist jede Menge los: Weil die Geisterfledermäuse an der Uhr gedreht haben, geht der größte Wunsch des Gespensts in Erfüllung. Es erwacht mitten am Tag und kann endlich die Farbe der Bäume betrachten und den Kindern im Hellen begegnen. „Ihm gefällt das, aber die Menschen kriegen es mit der Angst zu tun”, schmunzelt Spielleiter Bernd Dreyer. Da ist das Durcheinander natürlich vorprogrammiert.

Das Gespenst schläft auf dem Sessel des Bürgermeisters, wird von der Feuerwehr gejagt und dann auch noch von einem Sonnenstrahl getroffen. Plötzlich ist das Gespenst nicht mehr weiß sondern pechschwarz - und ihm wird langsam klar: Eigentlich ist es doch ganz gern ein „Nachtgespenst”.

Durchs Stück führen auch in diesem Jahr der Hase Hoppulus und der Igel Stachulus. Sie beziehen die Kinder mit ein und nehmen ihnen die Angst. Schließlich ist das kleine Gespenst nicht böse, sondern eher ein Gespenst zum Knuddeln, meint Dreyer.

Ihm und seinen Mitstreitern ist es wichtig, Theater für aber auch mit Kindern zu machen. Darum spielt, singt und tanzt auch die Jugendgruppe des Heimattheaters mit und das Stück wird - im Gegensatz zu den Aufführungen für Erwachsene - auf Hochdeutsch aufgeführt.
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