Weg für neue Häuser am Schwedenpark geebnet

Von: Thorsten Karbach
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Weg für Wohnhäuser geebnet: Neben dem Schwedenpark in der Brabantstraße wurde der Boden für das Neubaugebiet mit 70 Wohnungen bereitet. 15 Bäume sind weg. Dafür gab es eine städtische Sondergenehmigung. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Einst wurde zwischen Brabantstraße, Luisenstraße, Roon-straße und Oppenhoffallee Wolle gesponnen, nun hat die Kölner FTG Finanztreuhand Gesellschaft die Fäden für das Grundstück in der Hand – und wird dort vier Mehrfamilienhäuser bauen.

Während der Schwedenpark unberührt bleibt, wurden auf dem Gelände einer ehemaligen Wollspinnerei nun 15 Laubbäume – Ahorn und Weiden – nach Angaben von Axel Costard vom städtischen Presseamt gefällt. Dafür wurde den Bauherren eine entsprechende Sondergenehmigung erteilt.

Bei den Bäumen habe es sich, so Costard, um eine Art Wildwuchs gehandelt. Bedenken gegen den Einsatz des Baggers vor Ort habe es keine gegeben. Der steht nun weiterhin vor Ort, kleine, vorbereitende Maßnahmen sind durchaus möglich, auch wenn der Bauantrag noch nicht genehmigt ist.

Stillschweigen über Änderungen

Dieser liegt der Stadt vor, kleinere Änderungen werden laut Costard noch erwartet. Über deren Gestalt herrscht Stillschweigen. Die Eckdaten des Projekts nach Plänen des Architekturbüros KREER sind aber längst formuliert: Es werden vier nicht miteinander verbundene Gebäude mit rund 70 Wohnungen entstehen. Die Häuser werden letztlich einen halben Meter niedriger, als ursprünglich angedacht.

Die Maximalhöhe wurde nach deutlicher Kritik aus der Nachbarschaft von 177,5 auf 177 Meter Normalhöhennull also über dem Meeresspiegel reduziert. Zur Einordnung: Der Fußboden wird auf 161,5 Meter Normalhöhennull gegossen. Entsprechend werden die Häuser maximal 15,5 Meter hoch. Eine Tiefgarage darf maximal 3,5 Meter in den Boden gegraben werden.

Das Projekt kam im September 2011 erstmals auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte. Einen Monat später lagen die Pläne beim Architektenbeirat, der das Konzept zwar guthieß, den Planern aber ein paar Nachbesserungen empfahl. Wenn der Bauantrag laut Costard demnächst genehmigt ist, steht den Wohnhäusern weder ein Baum noch sonst eine Hürde im Weg.

Übrigens: Für die 15 gefällten Ahorn und Weiden wurden Ausgleichspflanzungen vereinbart, unter anderem werden Schlehen, Schwarzer Holunder, Wildapfel, Gemeiner Hartriegel und Hundsrosen gepflanzt.

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