Aachen - Wechsel an der Spitze der Gesellschaft Burtscheid

Wechsel an der Spitze der Gesellschaft Burtscheid

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Aachen. 20, 40, 80, das sind in diesem Jahr bedeutsame Zahlen im Leben des Helmut Doerenkamp. Seit 20 Jahren ist er Vorsitzender der Gesellschaft Burtscheid für Geschichte und Gegenwart, die ihr 40-jähriges Bestehen feiert, und am 17. Mai wird er 80 Jahre alt.

Bei einer Festveranstaltung in den Kurpark-Terrassen in Burtscheid wurde Helmut Doerenkamp reichlich Lob für seine großartige Arbeit zuteil. Er wurde vom 2. Vorsitzenden Dieter Detiège verabschiedet. Die Nachfolge wird Dr. Holger A. Dux bei der Jahreshauptversammlung im April antreten.

Vor einem erlesenen Besucherkreis ließ Helmut Doerenkamp als „letzte Amtshandlung” noch einmal die Anfänge der Gesellschaft Burtscheid lebendig werden. Die ursprüngliche Idee sei die Restaurierung geschädigter Grabdenkmäler auf dem Friedhof Heißberg gewesen, ehe es zur eigentlichen Gründung gekommen sei.

Fahrten, Exkursionen, Vorträge, Ausstellung und die Erstellung geschichtlicher Literatur hätten in bunter Folge in den 40 Jahren gewechselt. Nicht zu vergessen die große öffentliche Bibliothek, die aus Spenden und Mitgliederbeiträgen errichtet werden konnte. „Leider meiden junge Leute heute eine feste Bindung an einen Verein”, bedauerte Doerenkamp. Derzeit halten knapp 300 Damen und Herren der Gesellschaft noch die Treue.

„Mister Burtscheid”, wie der damalige Monsignore Dr. Erich Stephany ihn einst spöttisch genannt hatte, gibt nun nach 20 Jahren das Vorstandsamt in jüngere Hände. In seiner Laudatio würdigte Dieter Detiége die unermüdliche Arbeit Doerenkamps. „20 Jahre Vorstandsarbeit, das ist vorbildhaft”, sagte er und lobte insbesondere die enorme Bereitschaft, auch wirtschaftlich der Gesellschaft beizustehen.

„Ihr Herzblut floss immer für die Gesellschaft Burtscheid. Sie waren stets zur Stelle und haben immer mitgemacht”, ergänzte der zweite Vorsitzende. Alle seien ihm zu Dank verpflichtet für das, was er der Gesellschaft habe zukommen gelassen. „Von Ihnen ist viel bewegt und geleistet worden.” Wie es weiter gehen werde, das werde sich zeigen. „Auf keinen Fall wird es einen Stillstand geben”, schloss Detiége und trug dem Scheidenden den „Ehrenvorsitz” an, den Doerenkamp gerne annahm.

In der Festansprache von Professor Dr. Erwin Gatz aus Rom ließ dieser „Benedikt von Nursia und seine Ordensgründung” mit einer Power-Point-Präsentation lebendig werden.
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