Wasserstand an der Stauanlage Diepenbenden abgesenkt

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Die Sanierung des Stauweihers Diepenbenden ist deutlich teurer geworden als gedacht. Jetzt läuft die Wiederbefüllung. Foto: Michael Jaspers

Aachen. In der letzten Woche hat an der Stauanlage Diepenbenden das erneute, planmäßige Absenken des Wasserspiegels begonnen. Nach der aufwändigen Sanierung der Anlage im letzten Jahr müssen die 72.000 Kubikmeter des Oberbeckens mehrstufig eingestaut werden, jeweils begleitet von Kontrollmessungen.

Der jetzige Abfluss in das Unterbecken um etwa 2,40 Meter wird für zwei Monate gehalten, bis mit der Wiederbefüllung bis zum endgültigen Vollstau, der für Ende Oktober erwartet wird, begonnen werden kann. Das Einstauprogramm erfolgt nach Absprache mit der Bezirksregierung Köln und unter Berücksichtigung des Artenschutzes. Dabei wird auf die Tierwelt, unter anderem auf die Laichzeit der Amphibien und die Brutzeit der Wasservögel, besondere Rücksicht genommen. Die jetzige Maßnahme wurde daher um etwa drei Monate verschoben. Für die derzeit dort lebenden Entenfamilien besteht durch das Absenken des Wassers keine Gefahr.

Acht Monate hatten die Sanierungsmaßnahmen gedauert, die im September 2009 abgeschlossen wurden. Dabei wurde der Grundablassstollen, der „Abfluss” des Oberbeckens in den Kanal der Wurm, mit einer neuen Glasfaser-Rohrleitung versehen. Außerdem wurden die Entnahmetürme mit einer Spritzbetonschale verstärkt. Zeitgleich hatte der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) ein Teilstück eines weiteren Arms der Wurm offengelegt. Dabei wurde ein Sandfang stillgelegt und ein weiterer saniert und ausgebaut. Bei der Reinigung werden dadurch Kosten gespart. Die Kontrollmessungen dienen der Ermittlung von Lage- und Höhenverschiebungen des Dammbauwerkes sowie der Sickerwassermengen. Der Fischbesatz für beide Becken kann frühestens im September 2011 erfolgen.

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