Warnstreik bei Philips: 100 Metaller erhöhen den Druck im Tarifkampf

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Etwa 100 Beschäftigte legten am Dienstag kurzfristig die Arbeit nieder. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die Warnstreikwelle bei den Metallern schaukelt sich weiter hoch: Rund 100 Beschäftigte haben am Dienstagmorgen bei Philips in Rothe Erde vorübergehend die Werkzeuge liegengelassen, um Transparente und Trillerpfeifen in die Hände zu nehmen.

Lautstark forderten sie die Arbeitgeber in Stadt und Land auf, ihren aktuellen Forderungen Rechnung zu tragen. Fünf Prozent mehr Geld müsse jetzt mindestens in die Lohntüten fließen, bekräftigte Achim Schyns, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Aachen, nachdem rund 140 Kollegen bei Talbot bereits am Montag eine Zeitlang die Arbeit niedergelegt hatten.

Philips-Betriebsrat Markus Jansen erklärte, dass der Druck in jedem Fall aufrechterhalten werde, wenn die Arbeitgeberseite nicht zügig ein adäquates Angebot vorlege.

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