Aachen - Wahl-Aachener Jack Devaney stellt erste CD vor

Wahl-Aachener Jack Devaney stellt erste CD vor

Von: Gerd Simons
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Aachen. Brighton ist Großbritanniens beliebteste Stadt am Meer. Sie beherbergt das in der Grafschaft East Sussex gelegene größte und bekannteste Seebad Englands und verfügt über eine pulsierende Musikszene mit vielen Musikschaffenden und Klubs, in denen Live-Musik an der Tagesordnung ist.

Und Brighton ist die Heimat von Jack Devaney, den die Liebe nach Aachen geführt hat.

Während ihres einjährigen Aufenthalts im Seebad hat die hiesige Singer/Songwriterin Naima den Sänger, Komponisten, Arrangeur und Produzenten kennengelernt und ihre erste CD „Maniac“ in seine Hände gelegt. Nun lebt Jack Devaney seit rund eineinhalb Jahren in Aachen und hat sich in der Kaiserstadt eingelebt. „Es gefällt mir gut hier“, sprudelt es aus dem ansonsten eher introvertierten Musiker heraus. In Brighton sei ihm alles zu hektisch gewesen, und hier würden die Musiker viele Gemeinsamkeiten pflegen, stellt er freudig fest.

Neben einem Job in der Gastronomie frönt Devaney natürlich seiner Leidenschaft für Musik. So hat er nicht nur das zweite Album seiner Freundin Naima aufgenommen und produziert, sondern mit „Just Playing It Wrong“ seine Debüt-CD in den Ring geworfen. In den letzten zehn Jahren hat er rund 60 Songs geschrieben, die für fünf Alben gereicht hätten. „Aber als Produzent war ich nicht erfahren genug, deshalb haben die Lieder nicht den Weg auf das Album gefunden“, gibt der 23-Jährige unumwunden zu.

Die Lieder auf „Just Playing It Wrong“ sind absolut frische Ware, weil sie erst kurz vor der Aufnahmesession entstanden sind. Devaney erzählt kleine Geschichten, die von Fantasie, Gefühlen und alltäglich Dingen handeln. Als musikalischen Einfluss gibt der Musiker, der mit 14 Jahren seinen Einstieg mit Gitarre, Klavier und Bass hatte und am Brighton Institute of Modern Music (BIMM) Songwriting studierte, Rockmusik der 1960er und Folk-Balladen an. Sein Debüt-Album habe deshalb einen sentimentalen, melancholischen und minimal instrumentierten Touch, weil er sie mangels einer Band live meistens nur auf der Akustikgitarre spielen kann.

„Ich bin im tiefsten meines Herzens ein Rockmusiker, der dringend Mitstreiter für eine Band sucht“, stellt der Wahl-Aachener fest. „Es wird auch höchste Zeit für eine Band, denn in meiner Schublade schlummern noch rund zwei Dutzend rockige Songs, die ich endlich für weitere CDs aufnehmen und dann live spielen möchte.“

Live gibt es den Barden von der britischen Insel – ganz ohne Scherz – am kommenden Freitag, 1. April, ab 20 Uhr, im „Hotel Europa“, Südstraße.

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