Vorstand bestätigt: Liberale tanken Selbstbewusstsein

Von: Kathrin Albrecht
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Für die nächsten zwei Jahren bestimmen sie die Geschicke der Aachener FDP: Henrik Hackmann, Philipp Rohde, Sigrid Moselage, Wilhelm Helg, (hinten v.l.), Georg Helg, Peter Blum, Birgit Haveneth, Alexander Heyn, Klaus Vossen und Frank Hansen (v.l.). Es fehlen Gretel Opitz und Daniel George. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Kontinuität beim FDP-Kreisverband Aachen-Stadt: Der bisherige Vorsitzende Alexander Heyn wurde mit 29 Ja-Stimmen (eine Enthaltung, fünf Nein-Stimmen) auch zum neuen Vorsitzenden wiedergewählt. Auch die Stellvertreter bleiben mit Sigrid Moselage (31 Ja, 1 Enthaltung, 3 Nein) und Wilhelm Helg (27 Ja, 2 Enthaltungen, 4 Nein) die alten.

Ebenso im Amt bestätigt wurden Klaus Vossen als Schatzmeister und Gretel Opitz als Schriftführerin. Sechs der sieben Beisitzer sind ebenfalls bekannte Gesichter: Peter Blum, Birgit Haveneth, Georg Helg, Phillip Rohde, Daniel George und Frank Hansen wurden alle im Amt bestätigt, neu ist Hendrik Hackmann. Alle Kandidaten wurden mit großer Mehrheit gewählt.

Genau eine Woche nachdem sich die FDP für die Kommunalwahlen positioniert hatte, lud sie vergangenen Montag erneut nach Schloss Schönau zum Kreisparteitag ein, um den neuen Kreisvorstand zu wählen.

Anstelle eines klassischen Rechenschaftsberichts, so Heyn, wolle er lieber einen kurzen politischen Rechenschaftsbericht geben. Dabei nahm er zunächst die Bundespolitik aufs Korn, allen voran das Gebaren der Großen Koalition im Fall Edathy und die Arbeitsmarktpolitik von Andrea Nahles.

Stolz auf den Vorsitzenden

Mit Blick auf Aachen nahm er noch einmal die „Selbstzerfleischung“ der CDU in zwei „Teilfraktionen“ aufs Korn, ebenso wie den 300.000 Euro teuren beschlossenen neuen Eingang für das Ludwig Forum und die zunehmende Veröden der Innenstadt. Es blieb beim Blick auf die politische Konkurrenz, die Arbeit der eigenen Partei in Aachen thematisierte Heyn nicht.

Stolz habe ihn der Auftritt des Bundesvorsitzenden Christian Lindner bei der Verleihung des „Ordens wider den tierischen Ernst“ gemacht. Lindner habe der Partei wieder ein Stück Selbstbewusstsein zurückgegeben. Schatzmeister Klaus Vossen bescheinigte dem Kreisverband eine „gute Kassenlage“ und „stabile Mitgliederzahl“, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen.

Im Rahmen des Kreisparteitages wurden Harald Nadzeyka und Nils Brodowski für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Beide gehörten 1989 der Fraktion an, die nach langer Abstinenz wieder in den Aachener Stadtrat eingezogen war.

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