Vorsichtig fahren und Kröten schützen

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Kröte
Nachts wandern sie wieder: Kröten, Frösche und Molche. Foto: ddp

Aachen. Der Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen bittet die Autofahrer nochmals um besondere Vorsicht. Denn mit den wärmeren Temperaturen haben die Kröten damit begonnen, ihre Wanderung von den Winterquartieren zu den Laichplätzen anzutreten.

Gerade in diesen Tagen sind es besonders viele. Allein beim Überqueren der Eupener Straße wurden im letzten Jahr insgesamt 2700 Tiere gezählt.

Viel befahrene Straßen stellen ein besonderes Problem für die Amphibien dar. Nur zehn Prozent der Tiere überleben auf Landstraßen, auf denen 60 Autos pro Stunde verkehren. 90 von hundert sterben einen qualvollen Tod. Maximal 30 Stundenkilometer sollte die Geschwindigkeit betragen, wenn Kröten, Frösche oder Molche in der Nähe sind. Besonders betroffen sind in Aachen die Eupener Straße, die Lütticher Straße, Grünenthal (Richterich), der Purweider Weg und der Strüverweg - vor allem morgens und abends während der Dämmerung.

Ehrenamtlicher Amphibienschützer helfen den Tieren, die Straße zu überqueren. Spaziergänger sollten auf den Weg achten, aber nicht eingreifen und den Kontakt mit den Tieren den erfahrenen Naturschützern überlassen.

Der Purweider Weg und der Strüverweg sind zurzeit zwischen 19 Uhr und 7 Uhr gesperrt. Im Stadtteil Richterich wird die Straße Grünenthal bis 15. Mai in der Zeit von 19 Uhr bis 8 Uhr im Bereich zwischen „Zehnthof” und den Garagen des Hauses Nr. 34 durch Poller gesperrt.

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