Vorplatz Bahnhof Rothe Erde eröffnet

Letzte Aktualisierung:
platzbild
Der neue Vorplatz in Rothe Erde: Das Pflaster ist nagelneu, die Fassade des Bahnhofsgebäudes bröckelt allerdings noch vor sich hin. Ab dem nächsten Frühjahr wird die Stadt dort rund 180.000 Euro in die Sanierung investieren. Foto: Michael Jaspers

Aachen. „Es ist ein Riesenschritt nach vorne gemacht worden”, sagte Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden, bevor ein rot-weißes Band durchschnitt und den Vorplatz des Bahnhofs Rothe Erde offiziell einweihte.

„Ich sage bewusst: Ein Riesenschritt nach vorn. Denn wir sind noch nicht fertig”, fügte er hinzu und verwies auf die Fassade des Gebäudes, die im nächsten Schritt komplett saniert wird. In der kommenden Woche werden auch noch Bänke auf dem Vorplatz installiert.

Aber Linden betonte noch einmal, wie viel schon geschehen sei, rund um den Stadtteilbahnhof: Im Zuge der Stadtteilerneuerung Aachen-Ost sei - in guter Kooperation mit der Bahn AG - der komplette Bahnsteig erneuert worden. „Modern, zeitgemäß und funktional”, so der Oberbürgermeister zur Gestaltung. Jetzt sei es wieder ein Bahnhof, auf dem Frauen und Mädchen sich nicht mehr unwohl fühlen müssen.

Außerdem wurde ein großzügiger Durchgang geschaffen zwischen dem neuen Vorplatz auf Seite der Beverstraße und dem ebenfalls neu gestalteten Platz an der Robert-Koch-Straße, wo sich auch eine Fahrradstation befindet. Zwei neue, signalgesteuerte Fußgängerüberwegen über Adalbertsteinweg und Trierer Straße sind angelegt worden.

Auch die Umgestaltung des Reichswegs in unmittelbarer Nähe ist - vier Monate vor der Planung - fertig, die Bushaltestelle Rothe Erde in Richtung Stadt ist näher an den Bahnhof gerückt. Voraussichtlich wird es 2011 noch einen Ausbau Vennbahnwegs auf dem Teilstück zwischen den Aachen Arkaden und der Philipsstraße geben.

Selbst das Taubenproblem wurde angegangen: So verhindern Netze unter der Eisenbahnbrücke, dass sich die Tiere dort sammeln können. Ein neuer Taubenschlag sorgt für einen neuen Anflugpunkt für die Tiere. Hier können auch sanfte Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer Kontrolle und Reduzierung der Tauben führen - etwa das Austauschen der Eier durch Gipsattrappen. „Denn wir sind eine tierfreundliche Stadt”, betonte Jürgen Linden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert