Aachen - Vorläufige Anmeldezahlen für Grundschulen: „Höfling“ wird immer beliebter

Vorläufige Anmeldezahlen für Grundschulen: „Höfling“ wird immer beliebter

Von: akas
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Höfling
An keiner Grundschule in Aachen wurden mehr Kinder für das Schuljahr 2018/19 angemeldet als an der Grundschule Am Höfling. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Zufriedene Gesichter dürfte es dieser Tage am Höfling so einige geben: An keiner Grundschule in Aachen wurden mehr Kinder für das Schuljahr 2018/19 angemeldet als an der Schule in Burtscheid. 92 Kinder sollen nach Wunsch der Eltern ihre Schullaufbahn an der dreizügigen Schule beginnen – 27 mehr als im Vorjahr.

Das geht aus den vorläufigen Anmeldezahlen für die Grundschulen hervor, die am Donnerstag dem Schulausschuss vorgelegt wurden.

Ab Sommer werden 2032 Erstklässler an einer der 36 städtischen Grundschulen erwartet. Neben den Burtscheider Lehrkräften dürfen sich auch die Kollegien der Grundschulen Laurensberg (83 Anmeldungen), Richterich (73) und Am Lousberg (68) über hohe Anmeldezahlen freuen. Die niedrigste Zahl verzeichnet mit 14 Kindern erneut der katholische Teilstandort Horbach der GGS Richterich. Im Vorjahr waren es 13.

Auf stabil niedrigem Niveau bleiben auch die Anmeldezahlen an der Beeckstraße: 16 Kinder sollen dort ihre ersten Hausaufgaben erhalten. Die private Domsingschule, die in Trägerschaft des Domkapitels liegt, meldete am Donnerstag 48 Anmeldungen.

Mit dem Einüben des Schulwegs sollten einige Eltern allerdings noch ein paar Monate warten. Denn bei der tatsächlichen Verteilung der Schüler befindet sich noch einiges im Fluss. Wie die Verwaltung meldet, sind bisher 1924 Anmeldungen eingegangen. Heißt: Die Eltern von 108 Jungen und Mädchen haben die Anmeldephase im November nicht wahrgenommen. Klar ist zudem: Nicht alle Kinder werden ihre Wunschschule besuchen können. Ablehnungen werden wohl unter anderem die Schulen Am Höfling und Am Lousberg verschicken müssen.

Auch wenn die Schülerzahl für eine Klasse im Primarbereich auf 29 Kinder begrenzt ist, hängt die tatsächliche Zusammensetzung von mehreren Faktoren ab. An Inklusionsschulen etwa ist die Klassengröße geringer. Das gleiche gilt für Schulen, die in einem sozialen Brennpunkt liegen oder jahrgangsübergreifend unterrichten. Gewissheit über die tatsächlichen Anmeldezahlen gibt es erst im Frühjahr. Die Auswertung dieser Zahlen wird in die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans einfließen, der unter anderem festlegt, wie viel Parallelklassen eine Schule haben darf – und wie viele Kinder womöglich abgelehnt werden müssen.

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