Vorbildliche Integration in Aachen gewürdigt

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Auszeichnung: OB Marcel Philipp nahm die Ehrung der Konrad-Adenauer-Stiftung für integrative Städte entgegen. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (rechts am Schild). Foto: Stadt Aachen/Andreas Schmitter

Aachen. Oberbürgermeister Marcel Philipp hat stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger jetzt eine Auszeichnung für Aachen als integrative Stadt entgegengenommen. Verliehen wurde die Ehrung von der Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen ihres Kommunalkongresses im Alten Kurhaus.

In seiner Rede betonte Philipp, die Aufgabe der Integration könne eine Stadt nicht abschließend erfüllen, sondern immer nur auf einem guten Weg sein. „Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft muss hart erarbeitet werden. Er muss die Menschen aber auch erreichen“, betonte der OB. Niemand dürfe ausgeschlossen werden, sondern Unterschiede in Mentalitäten, Bekenntnissen und Kulturen sollten als Normalität angesehen werden.

Erstmals hat die Konrad-Adenauer-Stiftung die Auszeichnung für integrative Städte verliehen. Geehrt werden Kommunen, die sich in vorbildlicher Weise für das friedliche Miteinander, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Integration und gegen Extremismus engagieren.

In der Begründung zur Ehrung heißt es: „Aachen setzt sich aktiv gegen rechts- und linksextremistische Kräfte ein und fördert auf vielfältige Weise die Demokratie und den Rechtsstaat.“ Weiterhin lobt die Stiftung: „Das Ehrenamtsportal, der Beirat für Vereine, Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement und die kommunalen Beratungs- und Hilfsangebote für Migranten sind Beispiele für Aachens herausragende Integrationsleistung.“

Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister und Schirmherr des Kongresses, sagte bei der Verleihung: „Der Zusammenhalt einer Gesellschaft passiert vor Ort oder gar nicht.“ Hier gelte es, aufeinander zuzugehen und einen Blick dafür zu haben, was ein anderer brauche.

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