Aachen - Von Syrien bis Aachen: Glückliches Fluchtende für sechs Geschwister

Von Syrien bis Aachen: Glückliches Fluchtende für sechs Geschwister

Von: red/pol
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Am Aachener Hauptbahnhof kontrolliert die Bundespolizei immer wieder Reisende, um Flüchtlinge zu finden. Symbolbild: dpa

Aachen. Die beschwerliche Reise endete am Aachener Hauptbahnhof: Sechs syrische Geschwister meldeten sich am Donnerstagnachmittag bei der Bundespolizei - sie legten über 4500 Kilometer zurück, um dem Krieg zu entfliehen.

Die Geschwister, zwischen 16 und 33 Jahren alt, erhielten für den Weg von ihren Eltern eine fünfstellige Summe. Dafür verkauften sie ihr eigenes Haus und opferten sämtliche Ersparnisse, um ihren Kindern den Weg aus dem Kriegsgebiet Syrien zu ermöglichen.

Die 4500 Kilometer legten die Sechs über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Ungarn und Österreich bis nach Aachen zurück, ein Großteil davon zu Fuß. In Ungarn wurden sie von der Polizei erst festgesetzt, dann aber wieder auf freien Fuß gelassen.

Entsprechend glücklich war die Gruppe, als sie Aachen erreichte. Die Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof leitete die Geschwister an die Zentrale Ausländerbehörde in Dortmund weiter.

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