Von Heiligen und guten Menschen im Einklang

Von: Christoph Hahn
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Hoffen auf viel Zulauf beim Stück „Um Gottes Willen” in der Citykirche St. Nikolaus: Pastoralreferentin Barbara Geis und Caritas-Diözesandirektor Burkard Schröder. Foto: Dirk Salm

Aachen. Sie setzen den Schlusspunkt: Mit der Theater-Produktion „Um Gottes Willen - von Heiligen und guten Menschen” klingt am Sonntag, 20. September, in der Citykirche St. Nikolaus die Bistumsaktion „gottes-wort am menschen-ort” aus.

Und weil eben jener Tag der Caritas-Sonntag ist, hat es der Diözesanverband übernommen, für die Gestaltung des Ausklangs zu sorgen - mit dem Stück, das die Pastoralreferentin Barbara Geis geschrieben hat. Die Seelsorgerin der Caritas-Mitarbeiter im Bistum besitzt im Übrigen schon Erfahrungen im Verfassen von Werken für das szenische Spiel: Zuvor schrieb sie „Unser tägliches Brot”.

Gerd Schnitzler, der beim Caritas-Diözesanverbands für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, kennt das neue Stück schon - und ist davon ganz hingerissen.

„Das wird ein bedeutungsvoller und attraktiver Schlusspunkt”, verspricht er denen, die am Aufführungstag bis 12 Uhr den Weg zur Citykirche in der Fußgängerzone Großkölnstraße gefunden haben. Seinen Beitrag zu Gelingen hat der studierte Grafiker Schnitzler übrigens schon jetzt geleistet. Er hat das Bühnenbild entworfen.

Auch der ehemalige Leiter der aufgelösten Aachener Kirchenmusikschule St.-Gregorius-Haus, Matthias Kreuels, hat seinen Teil beigetragen: Von ihm stammt die Musik, die - interpretiert von dem bekannten Saxofonisten Heribert Leuchter - die Worte sorgsam interpretiert und umspielt.

Absolut begeistert ist auch Caritas-Diözesandirektor Burkard Schröder: Er sieht „Um Gottes Willen” als gute Chance, das Tun des Wohlfahrtsverbandes und die Werte, für die diese katholische Organisation steht, nach außen zu tragen - nicht zuletzt über die Titelfiguren.

Geis will durch ihr Werk („Ein Stück für Geist, Seele, Sinne und Intellekt”) vor allem eines zeigen: „Drei Caritas-Heilige und wie sie aus ihrem Glauben Antworten auf soziale Fragen gegeben haben.” Franziska (Schervier) von Aachen, Elisabeth von Thüringen und Vinzenz von Paul werden es sein, die im Mittelpunkt stehen - wobei es „ohne Heiligenschein” zugehen soll.

Drei historische Personen sind es, die im Zentrum von „Um Gottes Willen” stehen werden. Doch bei ihrer Darstellung nehmen sich die Darsteller, wie Annette Schmidt vom „Theater K”, ihre Freiheiten heraus. Immer wieder, so Geis, sollen sie ihre Gewänder ablegen und aus dem historischen Rahmen heraus ins 21. Jahrhundert treten.

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