Aachen - Von A bis Z: Der CHIO 2014 im Rückblick

Von A bis Z: Der CHIO 2014 im Rückblick

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Der CHIO 2014 im bunten Bilderbogen: Vom spektakulären Ritt durchs Nass, über den Bieroxer und das Ladendorf bis in den Stall. Foto: Michael von Fisenne, Andreas Steindl, Harald Krömer und Wolfgang Birkenstock
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Der CHIO 2014 im bunten Bilderbogen: Vom spektakulären Ritt durchs Nass, über den Bieroxer und das Ladendorf bis in den Stall. Foto: Michael von Fisenne, Andreas Steindl, Harald Krömer und Wolfgang Birkenstock
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Der CHIO 2014 im bunten Bilderbogen: Vom spektakulären Ritt durchs Nass, über den Bieroxer und das Ladendorf bis in den Stall. Foto: Michael von Fisenne, Andreas Steindl, Harald Krömer und Wolfgang Birkenstock

Aachen. Der letzte Oxer ist genommen, die letzten Preise vergeben. Der CHIO 2014 geht als turbulentes, in jeder Hinsicht höchst ereignisreiches Turnier in die Geschichte des Pferdesports ein. Anlass genug, zehn spannende Tage in der Soers buchstäblich Revue passieren zu lassen – von A wie Ausblick bis Z wie Zuschauer.

A wie Ausblick: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Wegen der Reit-EM in fünf Disziplinen vom 11. bis zum 23. August gibt es 2015 allerdings keinen CHIO, sondern nur ein Mini-Turnier mit Pferd&Sinfonie (29. Mai) und Großem Preis von Aachen (31. Mai).

B wie Busse: Mehr als 2500 Fahrten absolvierte die Aseag mit Shuttle- und Linienverkehr. In der Spitze waren 38 Bus-Einheiten gleichzeitig im Einsatz – vom normalen Bus bis zum Doppelgelenkbus.

C wie Champions: Die Belgier triumphierten dieses Mal beim prestigeträchtigen Preis der Nationen. Die deutsche Equipe landete auf Platz 4 und wartet seit 2008 auf einen Sieg.

D wie Dressur: Das erweiterte Deutsche-Bank-Stadion mit nun 6300 Sitzplätzen erlebte tolle Momente, aber es gab auch Kritik. Die angewinkelte Treppenkonstruktion der neuen Tribüne war besonders für ältere Besucher ein Ärgernis.

E wie Equipe: 30 Nationen waren vertreten. 18 beim Voltigieren, 17 beim Springen und bei der Dressur, je 10 bei Fahren und Vielseitigkeit.

F wie FEI: Die Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), Haya Bint Al Hussein (Prinzessin von Jordanien), erhielt Sonntagnachmittag im Springstadion den CHIO-Preis der Stadt Aachen.

G wie Geld: Inklusive Sonderehrenpreise wurden in diesem Jahr Preisgelder in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Euro ausgezahlt.

H wie Hostessen: Sie waren ganz leicht zu erkennen in diesem Jahr an ihren auffälligen pinken Sakkos. In jedem Fall einer der Hingucker des CHIO 2014.

I wie internationale Stars: Beliebt ist das Aachener Turnier bei zahlreichen Prominenten. So waren unter anderem Thomas Müller, Mario Adorf, Alain Delon, Eva Padberg und Nico Rosberg zu Gast.

J wie Jump & Drive: Bei einer der unterhaltsamsten Disziplinen des CHIO siegte das deutsche Duo Christoph Sandmann (Fahrer) und Christian Kukuk (Springreiter) am Freitagnachmittag im Glutofen Soers.

K wie Kinder: Die freuen sich vor allem, wenn Maskottchen Karli über das Gelände spaziert.

L wie Lokalmatadore: Viel Applaus durften der Burtscheider Thomas Weinberg (Springen), der Wahl-Heinsberger Tim Hoster (Springen) sowie die Dressurreiterinnen Jill de Ridder und Nadine Capellmann, die beide in der Region wohnen, einheimsen.

M wie Medien: Rund 600 Journalisten berichteten aus der Soers, unter anderem aus Mexiko, China, Brasilien und selbstverständlich ganz Europa.

N wie Nationenpreis: Seit 2008 wartet die deutsche Equipe auf einen Sieg im renommierten Mannschaftsspringen. Dieses Mal reichte es erneut „nur“ für Platz vier. Als Gewinner standen die Belgier ganz oben auf dem Treppchen.

O wie Ordner: 320 Ordnerinnen und Ordner sorgten in der Soers dafür, dass alles lief – oder auch mal nicht, wenn sie die Gehwege kurz absperrten, damit die Pferde passieren konnten.

P wie Partnerland: „Grüezi Schweiz“ hieß es in diesem Jahr.

Q wie Quadratmeter: Mit seinen 18.000 Quadratmetern genießt das 40.000 Besucher fassende Hauptstadion den Ruf, die schönste Reiter-Arena der Welt zu sein.

R wie Rituale: Das Schwenken weißer Taschentücher beim Abschied der Nationen gehört zum CHIO wie Erdbeeren zu Wimbledon.

S wie Stroh: 1500 Ballen davon werden an die Pferde verfüttert, zudem 18.000 Kilogramm Hafer und ebenso viel Heu. 15 Mitarbeiter kümmern sich um die Versorgung.

T wie Teilnehmer: 375 Reiter, Fahrer und Voltigierer waren mit insgesamt 533 Pferden beim CHIO 2014 dabei.

U wie Unternehmen: Das Budget des CHIO betrug in diesem Jahr 12 Millionen Euro. Die Wirtschaftskraft, die vom Turnier für die Region Aachen ausgeht, beziffert der Veranstalter mit 70 bis 80 Millionen Euro.

V wie Village: 200 Aussteller präsentierten sich in 230 Zelten. Auch für viele Aachener Unternehmen ist das Turnier ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

W wie Wetter: Die Öcher würden sagen: untypisch für den CHIO – weil überwiegend hochsommerlich. Am Schlusstag gab‘s dann doch noch etwas Regen und Böen.

Y wie Youngsters: Der Ire Darragh Kenny sicherte sich auf Chin Quidam den begehrten „Youngsters-Cup“.

Z wie Zuschauer: 355.250 – rund 4950 weniger als im vergangenen Jahr – haben sich das Rendezvous der ganz Großen im Reitsport nicht entgehen lassen.

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