Viele Angebote rund um den Welt-Aids-Tag

Von: mh
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Aachen. Mit einem umfangreichen Aktionsprogramm rund um den Welt-Aids-Tag am Sonntag, 1. Dezember, will die Aids-Hilfe Aachen dem aktuellen Motto „Positiv zusammen leben“ Rechnung tragen.

 Im Mittelpunkt steht dabei einmal mehr die Aufklärung über Ursachen und Folgen der Infektion mit dem HIV-Virus sowie die soziale Integration der von der Krankheit Betroffenen.

So gibt es am Donnerstag, 28. November, eine „Pausenaktion“ an der Käthe-Kollwitz-Schule. Gemeinsam mit der Schülervertretung werden rote Schleifen verteilt, die Mitarbeiter stehen für Beratung und Infos in Sachen Vorbeugung zur Verfügung. Am Samstag, 30. November, 18 Uhr, findet eine Gedenkfeier mit Studentenpfarrer Christoph Simonsen an den Pflastersteinen mit den Namen von Opfern der Krankheit aus Aachen zwischen Domhof und Münsterplatz statt. Ab 20 Uhr ist eine offene Aktion in der Pont-straße geplant, die von der RWTH-Fachschaft Medizin gemeinsam mit dem Hochschul-ASta, dem Präventionsprojekt „Mit Sicherheit verliebt“ und dem Queerreferat der Aachener Hochschulen organisiert wird.

„Kino im Dialog Spezial“ heißt es am Sonntag, 1. Dezember, 20 Uhr, im Apollo Kino. Gezeigt wird der Doku-Film „. . . und das Leben geht weiter“ (USA 1993). Gesprächspartner sind Lars Kirches von der Aids-Hilfe und Welt-Aids-Tag-Botschafterin Alexandra Frings. Die passionierte Marathonläuferin berichtet, wie es ihr gelang, mit ihrem Schicksal als HIV-Infizierte zu leben. Anschließend steigt eine Party.

Überdies ist die Aids-Hilfe in den nächsten Tagen mit Infoständen und Spendensammlungen präsent: am Kárman-Forum (29. November, 10 bis 16 Uhr), im Uniklinikum (30. November, 16 bis 18 Uhr), vor dem „Lust for Life“ (30. November, 10 bis 17 Uhr, Eingang Dahmengraben) sowie im Erdgeschoss der Aachen-Arkaden, Trierstraße 1 (30. November).

Seit 26 Jahren engagiert sich die Aids-Hilfe-Aachen in der persönlichen Beratung und Betreuung, bietet Selbsthilfegruppen an, organisiert ambulant betreutes Wohnen und leistet auch finanzielle Unterstützung in Krisensituationen. In der Schwerpunktpraxis an der Blondelstraße werden pro Quartal über 620 Patienten behandelt. Die Aids-Hilfe hat in den vergangenen Jahren über 300 Betroffene begleitet.

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