Aachen - Viel Posie und farbenprächtige Tänze

Viel Posie und farbenprächtige Tänze

Von: red
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Bezaubernde Aufführung im Eur
Bezaubernde Aufführung im Eurogress: Bei „Femera” begeisterten die kleinen Tänzerinnen das große Publikum. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Am Ende stehen alle auf der Bühne, stolz, glücklich, ein bisschen müde, aber froh. Ulrike Becker-Kanonenberg, die Leiterin der Walheimer Schule für Tanz und Bewegung, mag gar nicht viel sagen.

Sie weist darauf hin, dass alles Wesentliche in den zurückliegenden zwei Stunden zu sehen war. Und das stimmt wohl. Die ungezählten Schülerinnen der Tanzschule gaben in mitreißenden Choreographien ihrer Begeisterung für die Bewegung Ausdruck. Der Brüsselsaal des Eurogress war ein perfekter Ort, um vorzustellen, was in monatelanger Probenarbeit in Walheim vorbereitet worden war.

Zitterfische und Piraten

Wie immer bei Ulrike Becker-Kanonenberg war es aber nicht nur ein buntes Nummernprogramm, in dem sie ihre Philosophie - von den grundlegenden Tanztechniken ausgehend die bewusste Wahrnehmung des Körpers zu schulen - präsentierte. Nein, eingebettet in eine selbst geschriebene zauberhafte Geschichte namens „Femera, die Kinder und das Meer” kam auch der poetische Aspekt nicht zu kurz.

Das zunächst bedrohliche Szenario einer von den Gewalten aus den Angeln gehobenen Natur beruhigt sich zusehends. Vor allem die Weiten des Meers finden eine gelungene tänzerische Darstellung, Zitterfische, Nixen und Piraten, Wassergeister, Schildkröten, Langusten und vieles mehr tauchen in farbenprächtigen Kostümen auf und verzaubern das Publikum.

Ulrike Becker-Kanonenberg zeigt auf einer schönen, bisweilen auch stürmischen Reise durch die Unterwasserwelt, was in den Kindern steckt. Sie lässt die Kleinsten als fliegende Fische über die Bühne juchzen, bringt spielerisch leicht auf die Bühne, was sie gemeinsam mit dem tanzenden Nachwuchs erarbeitet hat.

Die Palette des tänzerischen Angebots ist breit. Klassisch, improvisatorisch, jazzig und auch HipHop, Popping und Locking - die Zuschauer staunten nicht schlecht. Und als Sharon Rostampour, der HipHop-Lehrer der Schule, auch noch mittanzte, schwappte die nächste Welle der Begeisterung von der Bühne in den Saal.

Am Ende wiegesagt: Jubel, stehende Ovationen, glückliche Menschen oben wie unten.
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