Verteufelt gute Unterhaltung: „Pech und Schwefel” geht in Runde 5

Von: Laura Hentz
Letzte Aktualisierung:
Sie laden zur fünften Folge v
Sie laden zur fünften Folge von „Pech und Schwefel”: Dieter Kaspari, Peter Reuters und Wendelin Haverkamp (oben von links),Karl Allgaier, Albert Henrotte, Gitta Haller und Hubert Crott (unten von links). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Puppenspieler, Sprecher und Musiker - alle sind schwer beim Proben, üben Textzeilen und Bewegungsabläufe. Denn ab dem 23. Oktober ist es wieder so weit: Zum fünften Mal laden Wendelin Haverkamp und seine Mitstreiter zu „Pech und Schwefel”, dem teuflischen Stockpuppenkabarett im Öcher Schängche.

Auch in diesem Jahr nehmen die Puppen augenzwinkernd die wichtigsten Personen, Institutionen und Nachrichten aus der Kaiserstadt aufs Korn. Dabei erwarten das Publikum viele bekannte (Puppen-)Gesichter, allen voran „Maria und Gosef”. Aber das Pärchen, das seit 287 Jahren in der Königstraße wohnt, streitet sich diesmal nicht nur, sie kommen sich auch näher, wenn sie zu Deep Purple ihre hölzernen Tanzbeine schwingen und von ihrer Jugend träumen.

Ludmilla von Grau TV berichtet live, wer beim Marathonblitzen an der Spaßbaustelle mit der höchsten Geschwindigkeit in die Blitze fährt. Und der Zug verkehrt nach vorübergehender Insolvenz der Stadt nur noch als Schampusbahn von der Schanz bis nach Brand. Auch der leidende Alemannia-Fan Sardinelli bekommt seinen großen Auftritt. Um seine Abwehrkräfte zu stärken, lässt er sich beim Arzt desensibilisieren: „Alemannia - St. Pauli 0:5!” ruft die therapierende Krankenschwester dem Patienten zu. Und es tut jedes Mal ein klein bisschen weniger weh.

Auch wenn der ein oder andere Scherz auf die eigenen Kosten gehe, sei das Publikum immer mit Begeisterung dabei und keiner könne den Figuren böse sein, erzählt Haverkamp. Das liegt an der Magie der Puppen, aber auch an der familiären Atmosphäre: „Alle mögen und helfen sich und der Spaß wird von Aufführung zu Aufführung nicht weniger”, freut sich Haverkamp. Vom ersten bis zum letzten Ton ist die ganze Aufführung live und deshalb jedes Mal ein bisschen anders und aufs Neue spannend. Da kann sich auch mal einer hinter der Bühne das Lachen nicht verkneifen, auch wenn er die Pointe zum zehnten Mal hört.

Im Gegensatz zu den regulären Stücken des Schängche ist der Kabarettspaß auf Hochdeutsch und lockt deshalb ein ganz breites Publikum in die Barockfabrik. Karl Allgaier, der neue Vorsitzende des Förderkreises Oecher Schängche e.V., der das Stockpuppenkabarett veranstaltet, verspricht: „Das wird wieder eine verteufelt pech und schwefelige Session.”

Am 23., 24. und 25. Oktober geht es immer um 19.30 Uhr los (Einlass 19 Uhr). Karten sind im Vorverkauf im Media-Store von Zeitungsverlag Aachen und NetAachen in der Großkölnstraße 56 für 14 Euro und an der Abendkasse für 15 Euro erhältlich.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert